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		<title><![CDATA[]]></title>
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		<description><![CDATA[Blog-Themen: Kräuter, essbare Wildpflanzen, Pflanzenheilkunde, Botanik, Pflanzenbestimmung, Ernährung, Gesundheit, Natur und Umwelt]]></description>
		<language>DE</language>
		<lastBuildDate>Fri, 12 Jan 2024 20:30:00 +0100</lastBuildDate>
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			<title><![CDATA[Forst BW 'räumt' auf / Groß angelegte Durchforstungsmaßnahmen im Staatswaldteil des Käfertaler Waldes Mannheim]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Natur_und_Umwelt"><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000001B"><div><b><b class="fs11lh1-5">Nachdem im Dezember 2022 die AöR Forst Baden-Württemberg (ForstBW) eine sogenannte Umbaufläche (im nördlichen Teil) im Staatswald im Kahlschlagverfahren angelegt hatte, erfolgten nun Anfang 2024 groß angelegte Durchforstungsmaßnahmen im nahezu ganzen nördlichen Staatswaldgebiet („Neuwald“) innerhalb des Käfertaler Waldes.</b></b></div><div><b><b class="fs11lh1-5"><br></b></b></div><div><span class="fs11lh1-5">Auch wenn es sich überwiegend um Kiefernkulturen handelt, sind die Anblicke nur schwer zu ertragen. Bilder der Zerstörung wo man hinguckt. Mit Harvestern wurden etliche Rückegassen und Schneisen von Nord nach Süd und von Ost nach West durch den Neuwald gezogen und es wurden riesige Mengen an (Kiefern-)Stangenholz herausgeholt bzw. ‚geerntet‘. Dadurch wurde der Neuwald extrem <b><b>aufgelichtet </b></b>und der befahrene <b><b>Boden schwer beschädigt</b></b>. Da zum Befahrungszeitpunkt zumindest der Oberboden vergleichsweise feucht war, wurde dieser besonders <b><b>stark verdichtet</b></b>. Somit haben nun invasive Neophyten wie Spätblühende Traubenkirsche <i>(Prunus serotina)</i> und Amerikan. Kermesbeere <i>(Phytolacca americana)</i> die besten Voraussetzungen, um sich auch hier auszubreiten. Oder auch das heimische Land-Reitgras <i>(Calamagrostis epigejos)</i>, welches innerhalb kurzer Zeit solche Störstellen in Beschlag nehmen kann. Also gerade die Arten, die aufgrund ihrer negativen Auswirkungen unerwünscht sind, werden gefördert. Aus dem jungen Stangenholz werden minderwertige Produkte mit einer kurzen Umlaufzeit (wie Paletten) hergestellt. Demzufolge ist hier <b><b>keine lange Kohlenstoffbindung</b></b>, von der so oft die Rede ist, gegeben.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Leider hat man hier auch nicht vor dem europäischen Natura 2000-Schutzgebiet haltgemacht und in diesem teilweise durchforstet. Dabei wurde auch ein kleiner Mischbestand mit <b><b>Buchen schwer geschädigt</b></b> bzw. aufgelichtet. Mehrere, noch recht junge Buchen wurden herausgeholt, die dann letztlich zu Brennholz verarbeitet werden. Also auch hier keine langlebige/hochwertige stoffliche Verwendung. Nun fehlen diese Buchen in Form von Alt- und Totholz als wertvoller Lebensraum für diverse Arten. Die verbliebenen Buchen sind nun ohne den Schutz der Nachbarbäume der vollen Sonne ausgesetzt und geraten noch mehr unter Hitze- und Trockenstress, als sie es ohnehin schon waren/sind. Aufgrund der Schädigungen von Boden und Wurzeln ist die Wasseraufnahmefähigkeit nun extrem gestört. Als Ergebnis dieser Umstände ist zu erwarten, dass diese Buchen in den kommenden Jahren nach und nach absterben werden! Soll das die „ ordnungsgemäße Forstwirtschaft“ sein, von der immer die Rede ist?!?</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Immerhin wurde der östliche Teil (zwischen Sandtorfer Allee und Grenzschneise), der überwiegend aus +/- naturnahen Buchenmischbeständen aufgebaut ist, verschont. Ansonsten hat man die verschiedenen (jungen) Eichen-Monokulturen in Ruhe gelassen, was auch zu erwarten war. Ansonsten wurde des Weiteren in gesetzlich geschützte Biotope eingegriffen! Dabei wurden diese schwer geschädigt oder komplett zerstört.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><u class="fs11lh1-5">Folgende Schutzgebiete bzw. Biotope sind betroffen:</u></div><div><u class="fs11lh1-5"><br></u></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Landschaftsschutzgebiet Käfertaler Wald<br><br></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Natura 2000: FFH-Gebiet 6617-341 Sandgebiete zwischen Mannheim u. Sandhausen<br><br></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Sandmagerrasen O Mannheim-Blumenau, Biotop-Nr. 264162220300<br>Nach BNatSchG geschützt als Trockenrasen und Borstgrasrasen<br>&gt;&gt;&gt; Durch Überlagerung mit Holzpolter völlig zerstört!<br><br></span></li></ul><ul><li><span class="fs11lh1-5">Harznutzungsbestand in Gewann Brunnenschläge, Biotop-Nr. 264172220041<br>Nach §30a LWaldG geschützt als Wälder als Reste historischer Bewirtschaftungsformen.<br>Des Weiteren sind folgende Waldfunktionen hinterlegt: Bodenschutzwald, Erholungswald, Immissionsschutzwald, Wasserschutzwald.<br><br></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Pflanzenvorkommen Neuwald O-Blumenau, Biotop-Nr. 264162225581<br>(nicht gesetzlich geschützt</span>)</li></ul></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Darüber hinaus ist der gesamte Käfertaler Wald <b><b>eigentlich als Erholungswald</b></b> ausgewiesen und eben nicht als Wirtschaftswald! Von Erholung keine Spur, weder hier noch im angrenzenden Kollekturwald der Stiftung Schönau, der jedes Jahr um mehrere Hektar abgeholzt wird. (Siehe auch <a href="https://www.wald-mannheim.de/aktuelles/die_zerstoerung_des_kollekturwaldes_mannheim_geht_2023_in_die_dritte_runde/" target="_blank" class="imCssLink">https://www.wald-mannheim.de/aktuelles/die_zerstoerung_des_kollekturwaldes_mannheim_geht_2023_in_die_dritte_runde/</a>)<br>Diese eigentlich übergeordnete Funktion scheint ForstBW nicht zu interessieren. Man betrachtet den Wald offenbar, wie auch sonst überall im Land, in erster Linie als Wirtschaftswald bzw. Rohstofflager und folgt dem alten Primat der Holzproduktion, selbst wenn diese unwirtschaftlich ist und letztlich mit Steuergeldern ‚subventioniert‘ werden muss.</span></div><div><span class="fs11lh1-5">Bereits 1990 hat das <b><b>Bundesverfassungsgericht</b></b> festgehalten, dass dem Körperschafts- und Staatswald eine besondere Bedeutung in Bezug auf Umwelt und Erholung zukommt.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Zitat vom 31.05.1990 in der Urteilsbegründung (2 BvR 1436/87 S.39):<br>„<i>…Neben den wirtschaftlichen Nutzen des Waldes tritt gleichrangig seine Bedeutung für die Umwelt (vgl. §§ 1.6 des BGBl. S. 1037). Die Bewirtschaftung des Körperschafts- und Staatwaldes, der 58 % der Waldfläche in der Bundesrepublik ausmacht, dient der Umwelt- und Erholungsfunktion des Waldes, nicht der Sicherung von Absatz und Verwertung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die staatliche Forstpolitik fördert im Gegensatz zur Landwirtschaftspolitik weniger die Betriebe und die Absetzbarkeit ihrer Produkte als vielmehr die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.“</i></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Leider wird dieses Urteil von der staatlichen Forstpolitik und ForstBW (sowie weiteren Waldeigentümern und -bewirtschaftern) immer wieder ignoriert bzw. mit „mit Füßen getreten“. Ob im Schwarzwald, Odenwald, der Schwetzinger Hardt oder sonst wo im Ländle. Die hier im Käfertaler Wald geschaffenen Tatsachen sind in erster Linie auf Holzproduktion ausgelegt. Zudem sind Art der Eingriffe und die Vorgehensweise bzw. Methodik </span><b class="fs11lh1-5"><b>nicht vereinbar mit Grundsätzen der Nachhaltigkeit,</b></b><span class="fs11lh1-5"> weder im ökologischen noch im ökonomischen Sinne. Nach außen hin äußert ForstBW z.B. Folgendes:* </span><i class="fs11lh1-5">„ForstBW arbeitet im Staatswald streng nach den Grundsätzen der nachhaltigen, multifunktionalen und naturnahmen Waldbewirtschaftung.“</i><i class="fs11lh1-5"><br></i><span class="fs11lh1-5">Viele solcher wohlklingenden Statements sind in den unterschiedlichen Publikationen zu finden. Jedoch sieht die Realität anders aus. Theorie bzw. eigene Ansprüche und Praxis könnten widersprüchlicher nicht sein. Die genannten Grundsätze sind nicht mehr als Floskeln. Zudem sei noch gesagt, dass der immer wieder auftauchende Begriff „</span><span class="fs11lh1-5"><i>Multifunktionale Forstwirtschaft</i></span><span class="fs11lh1-5">“ eine Mär ist. Diese gibt es faktisch nicht und kann es aufgrund der vielen unterschiedlichen Anforderungen an den Wald auch nicht geben! Hört sich aber halt gut an. Der hier geschilderte Fall im Käfertaler Wald belegt dies eindrücklich und ist leider nur ein Beispiel von vielen.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Was muss noch alles geschehen, dass die (Landes-)Politik und Aufsichtsrat von ForstBW endlich aufwachen und mal ihre ‚Hausaufgaben‘ machen? Wie viele Waldfrevel müssen der Wald und wir (erholungssuchende BürgerInnen) noch ertragen? Wie weit will sich die Forstwirtschaft noch der Maschinenindustrie unterordnen bzw. wie weit will man noch den Wald den Großmaschinen unterordnen? Wieviel Raubbau an der Natur muss noch erfolgen, dass auch der letzte kapiert, dass es so nicht weiter gehen kann? Wann…..??</span></div><div><span class="fs11lh1-5"> </span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs8lh1-5"> *Quelle: Nachhaltigkeitsbericht 2022 auf https://www.forstbw.de/forstbw/unternehmensverantwortung/jahresabschluesse/</span></div><div><span class="fs9lh1-5"><br></span></div><div><div><span class="fs10lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs10lh1-5">Die folgenden Bilder wurden am 04.01 und 06.01.2024 aufgenommen und sollen erste Eindrücke vermitteln. (Der Autor hat hunderte mehr davon. Für ein paar Infos u. Vergößerung auf die Fotos klicken.) Wer gute Nerven hat und das ganze Ausmaß ‚bestaunen‘ möchte, möge bitte in den ‚Wald‘ bzw. was davon übrig ist, gehen. Gerne auch Vertreter aus Politik, Verwaltung, Medien.</span></div></div><div><span class="fs9lh1-5"><br></span></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild01.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild01.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Mit Harvester gefällte u. zersägte Kiefern'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-0" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild01.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild02.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild02.JPG', width: 1024, height: 768, description: '...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-1" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild02.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a></div><div><span class="fs9lh1-5"><br></span></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild03.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild03.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Großzügig angelegte Wege u. Schneisen ohne Ende....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-3" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild03.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild04.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild04.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Verwüstung wo man hinblickt...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-4" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild04.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a></div><div><span class="fs9lh1-5"><br></span></div><div><div><span class="fs11lh1-5"> </span><span class="fs11lh1-5"> </span><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild05.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild05.JPG', width: 1024, height: 768, description: '...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-8" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild05.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild06.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild06.JPG', width: 1024, height: 768, description: '...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-9" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild06.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild08.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild08.JPG', width: 1024, height: 768, description: '...leider kein Ende in Sicht...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-10" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild08.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild10.JPG" rel="author" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild10.JPG', width: 1024, height: 768, description: '... und noch mehr Rückegassen quer durch den Wald...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-11" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild10.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild14.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild14.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Großzügige Befahrungen....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-12" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild14.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild13.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild13.JPG', width: 1024, height: 768, description: '...soweit das Auge reicht...'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-13" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild13.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild16_einschlag-buchenmischbestand.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild16_einschlag-buchenmischbestand.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Befahrung + Einschlag in Buchenmischbestand'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-14" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild16_einschlag-buchenmischbestand.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild17_einschlag-buchenmischbestand.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild17_einschlag-buchenmischbestand.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Einschlag in Buchenmischbestand'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-15" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild17_einschlag-buchenmischbestand.JPG"  title="" alt="" width="447" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild19_buche-freigestellt.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild19_buche-freigestellt.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Komplette Freistellung einer Buche &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; = Todesurteil !'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-16" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild19_buche-freigestellt.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild18_einschlag-buchenmischbestand.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild18_einschlag-buchenmischbestand.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Zerschneidung/Einschlag in Buchenmischbestand'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-17" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild18_einschlag-buchenmischbestand.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild15_buchenpolter.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild15_buchenpolter.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Aus dem FFH-Gebiet geschlagenes Buchenholz'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-18" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild15_buchenpolter.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild20_Holz.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild20_Holz.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Kiefernpolter so weit das Auge reicht.....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-19" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild20_Holz.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild12_holz.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild12_holz.JPG', width: 1024, height: 768, description: '.....und noch mehr Holz....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-20" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild12_holz.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild11_Saumzerstoerung.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild11_Saumzerstoerung.JPG', width: 1024, height: 768, description: 'Permanente Nichteinhaltung der Fahrbreite bereits vorhandener Wege. Zerstörung von Boden und Säumen....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-21" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild11_Saumzerstoerung.JPG"  title="" alt="" width="448" height="336" /></a><br></div><div><br></div><div><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild21_saumzerstoerung.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild21_saumzerstoerung.JPG', width: 1024, height: 768, description: '.... es ist wohl zu anstrengend für die Maschinenführer in der Spur zu bleiben. Wegerand-/Saumzerstörungen ohne Ende....'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-22" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild21_saumzerstoerung.JPG"  title="" alt="" width="531" height="399" /></a> &nbsp;&nbsp;<a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild09_fahrspur.JPG" onclick="return x5engine.imShowBox({ media:[{type: 'image', url: 'https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/files/Staatswald_bild09_fahrspur.JPG', width: 768, height: 1024, description: 'Fahrspurtiefen z.T. bis zu 40 cm tief. Aus Forstkreisen muss man immer wieder hören, dass der Sandboden angeblich unempfindlich für Befahrung sei.'}]}, 0, this);" class="imCssLink inline-block"><img class="image-2" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Staatswald_bild09_fahrspur.JPG"  title="" alt="" width="300" height="400" /></a><br></div><div><br></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 19:30:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Wildkräuter auf Balkon und Terrasse]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Kr%C3%A4uter"><![CDATA[Kräuter]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006">Wer in seiner näheren Umgebung keine geeigneten Sammelorte für Kräuter vorfindet oder keine Zeit oder Lust zum Sammeln hat, der kann auch recht einfach diverse Wildkräuter auf Balkon oder Terrasse ziehen.<div>Da ich auch immer wieder mal auf dieses Thema angesprochen werde, schreibe ich nun hierzu ein paar Zeilen.</div><div><br></div><div>Im Grunde ist es ziemlich einfach und man kann sich das ganze Jahr über mit unterschiedlichen Kräutern versorgen. Je nach zur Verfügung stehender Größe/Fläche und Anzahl der Personen im Haushalt kann man unterschiedliche Bedarfe und Bedürfnisse abdecken. Selbst wenn man z.B. so wie ich nur einen kleinen Balkon hat, kann man eine tägliche Mindestversorgung mit kleinen Mengen Kräutern sicherstellen. Somit hat man immerhin eine kleine Portion natürliche und gesunde Nahrungsergänzung. (Besser als die ganzen Pillen und Pulver, die man so kaufen kann.) Vor allem im Winter ist das aus unterschiedlichen Gründen sehr hilfreich. Da kommt dann jeden Morgen in den Smoothie neben Gemüse eine Portion Wildkräuter rein. Frischer gehts’s nicht. Alle anderen Wildkräuter- und -früchte, die ich so benötige, werden dann gesammelt.</div><div><br></div><div>Mein nur ein paar Quadratmeter großer Balkon steht voll mit diversen Töpfen und Kästen, in denen unterschiedliche Kräuter wachsen. Im Schnitt sind es so 20 Arten. Und das beste daran ist, dass ich von diesen +/- 20 Kräutern gerade mal 5 gezielt angepflanzt bzw. eingesät habe. Das wären Petersilie, Basilikum, Oregano, Bergbohnenkraut und Feld-Thymian (Thymus pulegioides). Alles andere hat sich selbst eingestellt. Das sieht im ersten Moment vielleicht etwas ‘wild’ und unordentlich aus. (Mein Nachbar oder meine Oma würden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie meinen Balkon gesehen hätten.) Anbei mal ein Foto aus einer Ecke:</div><div><br></div><div class="imTACenter"><img class="image-2" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/PC071423.JPG"  title="" alt="" width="327" height="436" /></div><div class="imTALeft"><br></div><div class="imTALeft"><span class="fs11lh1-5">Aber darum geht es ja. Der Natur freien Lauf lassen und einfach mal gucken was passiert. Wir sollten uns mal von dem Gedanken verabschieden, dass alles immer ‘ordentlich’, ‘sauber’, symmetrisch, geordnet und vor allem unkrautfrei sein soll. Denn das ist es ja, was wir Kräuterfreunde doch eigentlich haben wollen: Die essbaren, gesunden Unkräuter. </span><span class="fs11lh1-5">Was für den einen ungeliebtes Unkraut ist, ist für den anderen gesunde Nahrung.</span><br></div><div><br></div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Und auch außerhalb der Töpfe und Beete findet man meist Essbares.</span></div><div><span class="fs11lh1-5">Kleines Beispiel: In der Mitte meines Balkons befindet sich ein kleiner Abfluss von 19x19 cm. Aus diesem Mikro-Biotop sprießen auch ein paar Kräuter. Ich habe mal ein Foto beigefügt.</span><br></div><div><br></div><div><img class="image-0" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/PC071417.JPG"  title="" alt="Wildkräuter im Abflussdeckel" width="342" height="256" /> <img class="image-1" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/PC071416.JPG"  title="" alt="Wildkräuter im Abflussdeckel" width="342" height="256" /><br></div><div><br></div><div>Auf dieser Kleinstfläche gedeihen immerhin 4 verschiedene Arten, die auch noch essbar sind. Das ist mehr, als in vielen (Stein-)Vorgärten. Das wären Kohl-Gänsedistel (Sonchus oleraceus), Stängelumfassende Taubnessel (Lamium amplexicaule), Vogel-Sternmiere (Stellaria media) und Kleinköpfiger Pippau (Crepis capillaris.) Dominant ist hier die Kohl-Gänsedistel. Vor allem die jungen Pflänzchen schmecken wunderbar. Hier kann ich mich alle 3 bis 6 Tage bedienen. (Je nach Temperaturen. Wenn’s mild ist, wachsen sie schneller nach.)</div><div><br></div><div>Und nun zu den Töpfen/Trögen/Kästen, etc. Hier folgende Vorschläge und Tipps: (Keine Sorge, sieht auf den ersten Blick mehr aus, als es eigentlich ist. Die praktische Durchführung ist ganz simpel und geht schnell.)</div><div><br></div><div><ol><li><span class="fs11lh1-5">Auswahl der Pflanzbehälter.<br></span><span class="fs11lh1-5">Sie sollten möglichst aus Keramik (oder einem anderen Naturmaterial) sein. Wer noch welche aus Plastik hat, kann diese natürlich auch weiter verwenden. Jedoch löst sich über die Jahre nach und nach das Plastik auf und dann hat man, zumindest bei älteren Gefäßen, auch irgendwann Mikroplastik in seinen Kräutern. (Meine restlichen Kunststoff-Behältnisse tausche ich auch sukzessive aus.)<br></span><span class="fs11lh1-5">Keramik hat den Vorteil, dass sie länger Wärme speichert. Dies kommt den Wurzeln zugute, da gerade auf Balkonen von unten im Winter immer Kälte hoch kommt.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Auswahl der Positionen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Wer mehr Fläche zur Verfügung hat, kann natürlich mehr probieren und mehrere Behälter an unterschiedliche Positionen stellen. Bis auf nordexponierte Stellen, die dann den ganzen Tag im Schatten sind, kann man eigentlich alles versuchen. Wer nur einen kleinen Balkon oder Terrasse hat, bekommt durch diese die Positionen mehr oder weniger vorgegeben.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Behälter mit Bio-Komposterde befüllen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Unbedingt Rückseite der Verpackung durchlesen! Wenn da vorne ‘Bio’ drauf steht, hat das nichts mit den Siegeln zu tun, die wir aus dem Lebensmittelbereich kennen. Hier wird der Verbraucher oft in die Irre geführt. Wenn jemand selbst gemachten Kompost von einem Bekannten bekommen kann, umso besser. Natürlich kann man hier kreativ sein und verschiedene Erden mischen bzw. versuchen, sich noch ein paar Schaufeln voll Erde aus einem oder mehreren Gärten oder vom Waldrand zu besorgen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Im Grunde kann man zu jeder Jahreszeit starten, aber besser geeignet ist der Herbst/Winter. Also jetzt! Und Warum ? Zum einen haben wir (noch) ausreichend Niederschläge und Samen brauchen zum Keimen Wasser. Zum anderen gibt es sogenannte Kältekeimer, die entsprechend niedrige Temperaturen zum Keimen benötigen.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Abwarten und und Tee trinken.<br></span><span class="fs11lh1-5">Wer wie oben beschrieben im Winter oder zeitigen Frühjahr loslegt, braucht eigentlich nicht gießen. Das übernimmt die Natur. Außer natürlich auf überdachten Flächen. Hier sollte die Fläche für mindestens 3 bis 4 Wochen feucht gehalten werden.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Die Substrate sind voll von Sämereien und Wurzelstückchen aller Art. Zudem werden über Wind und Tiere weitere Samen herein gebracht. Früher oder später werden also auf jeden Fall Pflanzen keimen. Garantiert! Mit Sicherheit wird auch die schmackhafte Vogel-Miere (Stellaria media) dabei sein. Diese kann man auch als Anfänger relativ einfach erkennen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Um die Keimlinge und sehr junge Pflänzchen anderer Arten sicher erkennen zu können, braucht man natürlich schon ein bisschen Übung bzw. Kenntnisse. Wenn man unsicher ist, einfach wachsen und gedeihen lassen und später, wenn die Pflanze größer ist oder gar blüht, erneut versuchen zu bestimmten. (Ansonsten kann ich mal vorbei kommen und schauen.) Durch diesen Beobachtungsprozess lernt man auch unheimlich viel über die jeweiligen Arten. Man kann dann irgendwann eine Art in jedem Stadium bestimmen. Das ist besser als jedes Lehrbuch.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Ernten.<br></span><span class="fs11lh1-5">Wenn die Kräuter eine bestimmte Größe erreicht haben, kann man sie einfach pflücken und anschließend direkt verwenden. Ab welchem Alter bzw. Größe man sie pflückt, ist eigentlich jedem selbst überlassen. Bei einigen Arten variiert auch der Geschmack mit zunehmendem Alter. Und klar, wenn man Blüten oder Früchte haben möchte, muss man die Kräuter natürlich entsprechend wachsen lassen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Und hier gilt im Kleinen auch das, was draußen in der Natur gilt. Man sollte, zumindest wenn man länger was von seinen Kräutern haben will, nicht alles auf einmal bzw. einzelne Pflanzen komplett pflücken und ihnen die Chance geben wieder nachzuwachsen. Ich zum Beispiel ‘rotiere’ da sozusagen bei meinen Töpfen.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Pflege.<br></span><span class="fs11lh1-5">Gießen braucht man eigentlich nicht. Außer es bleibt wieder mal für eine längere Zeit der Regen aus. Man sieht es aber irgendwann den Pflanzen an, wenn sie Wasser brauchen. Dann kann man alle ein bis zwei Tage einmal pro Tag gießen. (Wassermenge und Intervall richten sich dabei nach Temperaturen und Pflanzenarten) Am besten morgens. Kein frisches und kaltes Wasser aus der Leitung. Das Wasser sollte etwas abgestanden sein und Umgebungstemperatur haben. Am nachhaltigsten wäre Regenwasser, sofern man Auffangmöglichkeiten hat oder ‘Zweitwasser’, wie ich es mal nenne. Ich verwende z.B. Wasser, das beim Reinigen von gekauftem Obst und Gemüse oder leicht verschmutztem Geschirr anfällt. Kann man einfach in einer Schüssel auffangen. Ist viel zu kostbar, um es einfach in den Abfluss laufen zu lassen. (Damit kann man übrigens auch kleine Klospülungen vornehmen.) Das Wasser kann man dann einen Tag bzw. Nacht in der Gießkanne stehen lassen und am nächsten Tag gießen.<br></span><span class="fs11lh1-5"><br>Alte bzw verwelkte/abgestorbene Pflanzenteile kann man im Frühjahr abschneiden und dann in kleinen Mengen zerkleinert in den Pflanzgefäßen belassen. Sie werden im Laufe der Zeit zersetzt und dienen als natürlicher Dünger.<br></span><span class="fs11lh1-5"><br>Wenn einzelne Arten einem doch zu dominant werden sollten bzw. andere Kräuter überwuchern, kann man diese natürlich zurückschneiden oder heraus rupfen. Muss am Ende jeder selbst wissen, was er haben möchte und was nicht.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Standortanpassungen.<br></span><span class="fs11lh1-5">Wenn man irgendwann merkt, dass bestimmte Kräuter zwar aufgegangen sind, dann aber nicht mehr richtig weiter wachsen oder die ganze Zeit ganz gut gewachsen sind und dann plötzlich nicht mehr so richtig wollen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. (Hier kann ich leider nicht auf alle eingehen. Das wäre zu umfangreich.) Einer könnte sein, dass sie zu viel oder zu wenig Sonne bzw. zu viel oder zu wenig Wärme haben. Vorteilhaft ist natürlich, wenn man weiß, welche Ansprüche die jeweiligen Kräuter haben. Oftmals kann es helfen, wenn man den Topf an einen anderen Ort stellt. Manchmal können bereits 50 cm weiter rechts oder links entscheidend sein, wenn hierdurch der Topf den Tag über z.B. ein paar Stunden mehr Schatten bekommt. Einfach mal ausprobieren :-)</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Sonstiges.<br></span><span class="fs11lh1-5">Nicht alle Kräuter werden das ganze Jahr über vorhanden sein. Manche gibt es nur im Frühling oder Herbst, andere wiederum (Wärmekeimer) wird es nur im Sommer geben. Eben wie draußen in der Natur. </span><span class="fs11lh1-5">Man sollte daher entspannt an die Sache heran gehen und einfach beobachten und lernen. Wie eine Art Experiment. Gerade auch für Kinder dürfte diese Art von ‘Projekt’ spannend sein.<br></span><span class="fs11lh1-5"><br>Wer bereits viele Töpfe usw. mit (Zier-)Pflanzen oder Gemüse bestückt hat, kann einfach mal das ‘Unkraut’ wachsen und sich hier überraschen lassen, was da alles kommt. Oder einfach mal im kommenden Jahr nicht die langweiligen (und insektenfeindlichen) Geranien oder ähnliches pflanzen, sondern einfach mal nichts pflanzen und abwarten.....</span></li></ol></div><div><br></div><div><span class="fs12lh1-5">Falls noch Fragen hierzu auftauchen sollten, könnt ihr euch gerne melden. Viel Spaß beim Ausprobieren und Erkunden !</span></div><div><br></div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 13 Dec 2020 21:35:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Umstellung zum Jahreszeitenwechsel / Regionale & saisonale Ernährung]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Ern%C3%A4hrung_u._Gesundheit"><![CDATA[Ernährung u. Gesundheit]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"><div>N<span class="fs11lh1-5">icht nur die Natur ist im Wandel bzw. verändert sich, sondern auch unser Körper. Wie jedes Jahr im Frühling und Herbst ändert sich die Zusammensetzung der </span><i class="fs11lh1-5">Hormone</i><span class="fs11lh1-5"> und somit diverse Vorgänge in uns wie Verdauung und der Stoffwechsel insgesamt.</span></div><div><span class="fs11lh1-5">In dieser Übergangsphase können bei manchen Menschen (leichte) Befindlichkeitsstörungen oder Stimmungsschwankungen auftauchen, die aber kein Grund zu Sorge oder Panik sein sollten. Das ist ganz normal und kommt häufiger vor als man denkt, vor allem bei starken Wetterschwankungen. Ich gehöre übrigens auch dazu. Daher sollte man diese ‚Symptome‘ nicht gleich als ‚Krankheit‘ deuten und nicht unbedingt sofort zum Arzt rennen, sondern erst mal beobachten und gucken was los ist.</span></div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Leider haben wir im Laufe der letzten Jahrzehnte (oder gar Jahrhunderte) verlernt, auf den eigenen Körper zu hören und die Signale richtig zu deuten. Kleinste Unregelmäßigkeiten oder Reaktionen, die man nicht direkt zuordnen kann, werden als abnormal oder krankhaft gedeutet. Und der meistens stressige (Arbeits-)Alltag macht die Sache auch nicht gerade einfacher. Dadurch ‚überhört‘ man im Prinzip mehr oder weniger ständig die Signale des Körpers. Irgendwann ist dann bei vielen ein gewisser Punkt erreicht, an dem der Körper nicht mehr kompensieren kann und rebelliert dann sozusagen. Hier kommt nun das, was wir (im Westen) als Krankheit bezeichnen, zum Vorschein.</span><div><br></div><div><i>Und nun kommt die gute Nachricht:</i></div><div>Wenn man sich selbst (bzw. seinem Körper) wieder mehr Zeit gibt und aufmerksam beobachtet und ‚zuhört‘, kann man einiges über sich selbst erfahren. Herbst und Winter sind hierzu eigentlich eine gute Gelegenheit. Somit kann man sukzessive wieder lernen, auf seinen Körper zu hören bzw. die Signale richtig zu deuten und demzufolge adäquat zu reagieren. Und in der Regel spielt hier die Ernährung die Hauptrolle.</div><div><br></div><div><i>Adäquat</i> zu reagieren bedeutet dann in diesen Zusammenhang, gewisse Nahrungsmittel/Stoffe wegzulassen oder/und andere zuzuführen. Dies kann bei jedem anders sein. Nur weil beispielsweise ein bestimmtes Nahrungsmittel oder Heilkraut als gesund angepriesen wird, muss dieses nicht automatisch für einen selbst (aktuell) eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Bei der Frage, was einem eher gut tut und was nicht, spielt auch die Jahreszeit eine Rolle. Dies hängt auch mit der eingangs erwähnten Umstellung des Körpers zusammen.</div><div><br></div><div><img class="image-4" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Brokkoli.jpg"  title="Brokkoli" alt="Brokkoli" width="245" height="184" /> <img class="image-5" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Esskastanienfruechte--Maronen-_n7uoz5x3.png"  title="Gesammelte Maronen/Esskastanien (Castanea sativa)" alt="Gesammelte Maronen /Esskastanien" width="244" height="183" /> <img class="image-6" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Kornelkirsche--Cornus-mas-.JPG"  title="Kornelkirsche (Cornus mas)" alt="Kornelkirsche (Cornus mas)" width="242" height="182" /><br></div><div><br></div><div>Die Natur bzw. die <i>heimischen Pflanzen</i> liefern uns eigentlich zu jeder Jahreszeit alles, was unser Körper braucht. Unser Körper hat sich im Laufe von mehreren tausend Jahren optimal auf die jeweils zur Verfügung stehende Nahrung angepasst. Entsprechend sind auch Stoffwechsel bzw. Verdauung danach ausgerichtet. <b>*<span class="fs9lh1-5">1 </span> </b>Aus diesem Grund ist im Idealfall eine Ernährung (hauptsächlich) immer <b>regional &amp; saisonal</b>. Hier hat man schon mal die Basis. Das dies nicht immer bzw. zu 100 % klappt, ist nachvollziehbar. Die Gründe sind vielfältig. Ich z.B. esse sehr gerne Bitterschokolade, und wir wissen ja alle, woher Kakao kommt. Aber der Großteil der Nahrung sollte möglichst schon regional<b>*<span class="fs9lh1-5">2</span></b> und saisonal sein. Diese beiden Begriffe kommen uns in letzter Zeit immer häufiger unter, aber primär in Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz. Was natürlich absolut wichtig und richtig ist. Aber die gesundheitlichen Vorzüge werden - zumindest meiner Wahrnehmung nach - in der Öffentlichkeit bzw. den Massenmedien kaum oder gar nicht thematisiert. Eigentlich schade.</div><div><br></div><div>Also: <i>„Mit einer regionalen &amp; saisonalen Ernährung schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Gut fürs Klima und gut für die Gesundheit!“</i></div><div><i><br></i></div><div>Und bei einer ausgewogenen saisonalen Ernährung sind eigentlich auch immer <b><span class="fs11lh1-5">Wildkräuter </span></b>mit dabei. Die Vielfalt ist einfach großartig. Und bei Bedarf (wenn der Körper sich meldet) können natürlich noch individuell angepasste Modifikationen vorgenommen werden. Je nachdem, um welches ‚Thema‘ es konkret geht. Aber das würde hier nun wirklich zu weit führen……</div><div><br></div><div>Sollten zu diesen oder ähnlichen Themen noch Fragen oder Anregungen auftauchen, einfach melden.</div><div><br></div><div>Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden der Natur und des eigenen Körpers, beim Kräutersammeln und Probieren, beim Ernten oder Einkaufen regionaler Produkte.<br></div><div><br></div><div class="imTACenter"><img class="image-3" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Weisze-Taubnessel--Lamium-album-.JPG"  title="Weiße Taubnessel (Lamium album)" alt="Weiße Taubnessel (Lamium album)" width="158" height="118" /><br></div><div><br></div><div><span class="fs9lh1-5">*1 Dies gilt für Menschen in den gemäßigten Zonen. In anderen Regionen der Erde ohne Jahreszeiten bzw. für Menschen anderer Herkunft gelten z.T. andere Grundsätze.</span><div><span class="fs9lh1-5">*2 Mit regional ist nicht gemeint, ein Ort weiter oder im gleichen Landkreis, sondern erstmal in der gleichen Klimazone (Region) wachsend/vorkommend. Also bei uns Mitteleuropa. Den Begriff kann man natürlich dann noch enger fassen und die ‚Region‘ weiter eingrenzen. Für die Klimabilanz ist es natürlich umso besser, je geringer die Entfernung vom Erzeuger bis zum Verbraucher ist.</span></div></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 01 Oct 2020 19:45:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Wieviel Mensch verträgt der Wald ?]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Natur_und_Umwelt"><![CDATA[Natur und Umwelt]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><span class="fs11lh1-5">In Zeiten der Restriktionen aufgrund der ‘Corona-Krise’ haben offenbar viele Menschen den Wald bzw. die Natur entdeckt. War eigentlich auch absehbar, wenn Spielplätze, Parks und andere öffentliche (Grün-)Anlagen tabu sind. Grundsätzlich ist das ja erst mal eine gute Sache. Denn der Aufenthalt in der Natur und an der frischen Luft tun einfach gut. Der Wald hat heilsame Kräfte auf Körper und Geist, was auch nicht erst unlängst von wissenschaftlicher Seite bestätigt wird. Ich habe auch den Eindruck, dass vor allem viele Kinder und Jugendliche in diesen Tagen zum ersten Mal in ihrem Leben den Wald gesehen bzw. kennen gelernt haben. Eine anscheinend ganz neue Erfahrung für viele. Mal weg von TV, Smarthphone und Co; die Natur kennen lernen und neue, eigentlich ganz normale/natürliche Erfahrungen sammeln.<br>Aus dieser Sicht kann die ‘Corona-Krise’ hier (und in anderen Bereichen) auch als Chance wahrgenommen werden. Seit Jahren versuchen viele engagierte Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen zu vermitteln, wie wichtig Bewegung und die Natur für uns sind. Und bei vielen ist diese Botschaft auch angekommen und wird (zunehmend) umgesetzt. Aber offenbar haben sich diese positiven Erkenntnisse leider noch immer nicht überall ‘herum gesprochen’ und anscheinend brauchten manchen Leute diesen derzeitigen äußeren Zwang, um mit ihren Kindern bzw. selbst mal in den Wald zu gehen. Bleibt zu hoffen, dass diese ‘Wald-Neulinge’ auch tatsächlich erkennen, welche positiven Effekte der Aufenthalt im Wald haben kann und somit auch nach Corona regelmäßig gerne wieder kommen.</span><br></div><div><br></div><div>So weit so gut. Aber nun kommt leider die Kehrseite der Medaille:</div><div><br></div><div>Anscheinend hat leider vielen dieser Menschen, die nun die Wälder und Wiesen vermehrt aufsuchen, niemand erklärt, wie man sich anständig in der Natur aufhält und wie man rücksichtsvoll mit ihr (und anderen Menschen) umgeht. Was für die meisten von uns als selbstverständlich gilt, ist offenbar für viele Neuland. Egal ob jung oder alt. Und viele wissen es eigentlich bestimmt auch, machen aber trotzdem genau das Gegenteil, was umso schlimmer ist.</div><div><br></div><div><img class="image-0" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/P3278239.JPG"  title="" alt="" width="636" height="477" /><br></div><div><br></div><div>Seit ca. 3 bis 4 Wochen stelle ich fest, dass zunehmend mehr Müll auf Wald und Wiese hinterlassen wird. Das Problem mit dem Müll ist ja kein Neues und ständig findet man in stadtnahen Wäldern immer wieder achtlos weggeworfene Dinge. Von der gezielten illegalen Müllentsorgung von Bauschutt, Sperrmüll, Altöl, Chemikalien, Reifen usw. mal ganz zu schweigen. Aber was da Tag für Tag an Müll aller Art auftaucht, sind Hinterlassenschaften der ‚neuen Waldbesucher‘. Vor allem Wiesenflächen und Wegränder sehen schlimm aus. Es ist wirklich zum……</div><div>Unter den Wiesenflächen sind auch einige wertvolle Biotope dabei, in denen gefährdete Tier-und Pflanzenarten vorkommen. Diese Flächen werden zudem nun vermehrt als Liege-, Spiel- und Picknickwiese benutzt, was auf Dauer eine ziemliche Belastung dieser zum Teil sehr sensiblen Biotope darstellt. Wobei man fairerweise dazu sagen muss, dass man dies den Leuten nicht zu sehr übelnehmen kann. Zum einen ‚müssen‘ sie ja irgendwo hin, wenn Parks etc. geschlossen sind und zum anderen können sie ja nicht wissen, welchen wertvollem Lebensraum sie da vor sich haben. Es hatte ihnen ja niemand erklärt bzw. beigebracht. Für die meisten ist das halt so eine ‚wilde Wiese‘.</div><div>ABER: Ich denke, dass es eigentlich nicht zu viel verlangt ist, dass jeder seinen Müll wieder mit nimmt oder in die Mülleimer wirft. Dies sollte doch trotz mangelnder Umweltbildung und Naturverständnis doch machbar sein, oder? Sollte man jedenfalls meinen. Offenbar nicht. Weit gefehlt. Für viele Leute ist dies anscheinend auch zu viel verlangt. Und mein Eindruck ist auch, dass je mehr Müll irgendwo herumliegt, für andere die Hemmschwelle rapide sinkt, weiteren Müll hinzuzuwerfen. So nach dem Motto „Ach, da liegt ja schon was rum, da kann ich meinen Müll einfach dazu schmeißen…“ Es ist wirklich wahnsinnig, wie die Leute so drauf sind.</div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Bei meiner ‚Hausstrecke‘ im nordwestlichen Käfertaler Wald, auf der auch eine ‘missbrauchte’ wertvolle Wiese liegt, konnte ich mir das Desaster einfach nicht mehr angucken und habe letzte Woche kurzerhand mal den Müll eingesammelt. (Mal abgesehen davon sammle ich jede Woche hier und da immer wieder mal Müll ein.) Trotz Gummihandschuhe zum Teil ziemlich eklig gewesen. Ich habe innerhalb von ca. einer halben Stunde 2 mittelgroße Mülltüten voll bekommen. Alles konnte ich nicht mitnehmen, da ansonsten die Türen gerissen wären. Die Reste habe ich in den folgenden Tagen eingesammelt. Ich hoffe nun mal, dass meine Aktion eine Weile vorhält, sich die Leute zukünftig nicht ganz so danebenbenehmen und vor allem, dass sich ‚da draußen‘ die Lage bald wieder verbessert und die Leute wieder andere Aufenthaltsmöglichkeiten bekommen.</span></div><div><br></div><div><img class="image-1" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/P4099697.JPG"  title="" alt="" width="495" height="371" /><br></div><div><br></div><div>Vielleicht habt ihr ja auch derartige Erfahrungen in eurer Umgebung gemacht. Was habt ihr beobachtet oder erlebt?</div><div>Wenn es bei euch in der Ecke auch so schlimm aussieht, dann vielleicht vor dem nächsten Spaziergang noch eine paar Müllsäcke einstecken und unterwegs ein bisschen Müll einsammeln. Am besten noch einen Freund oder den Partner mitnehmen. Dann geht’s umso schneller. Und auch hier und da Leute ansprechen und fragen, ob sie helfen wollen. Vor allem dann, wenn sie etwas komisch gucken. Wenn jeder ein bisschen mithilft, werden die Auswirkungen nicht ganz so katastrophal. Und dieses Jahr ist auch noch die alljährliche für Ende März geplante Reinigungswoche „Putz‘ Deine Stadt raus!“ausgefallen. (Infos unter &nbsp;<a href="https://www.mannheim.de/de/service-bieten/umwelt/sauberkeit-und-abfall/putz-deine-stadt-raus" target="_blank" class="imCssLink">https://www.mannheim.de/de/service-bieten/umwelt/sauberkeit-und-abfall/putz-deine-stadt-raus</a> ). Dadurch ist natürlich auch jede Menge Müll liegen geblieben. Klar, es ist eigentlich schon traurig, dass es Aktionen dieser Art bedarf, um unsere Umwelt etwas zu entmüllen. Aber ohne solche Aktionen und Engagement vieler einzelner Umweltschützer, die immer wieder sammeln, sähe Mannheim und Umgebung ganz anders aus. Daher lieber ein bisschen mithelfen anstatt schimpfen oder jeden Tag jammern. Jede(r) kann ein bisschen was dazu beitragen, dass unser Lebensraum auch lebenswert bleibt.</div><div><br></div><div>Bei Erfahrungen, Fragen, Ideen, Anregungen könnt ihr euch natürlich gerne an mich wenden.<br></div><div><br></div><div>Ich wünsche eine gute Zeit und bleibt gesund.</div><div><br></div><div><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 18:57:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Acker-Stiefmütterchen hilft bei Hautkrankheiten]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Kr%C3%A4uter"><![CDATA[Kräuter]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div><span class="fs11lh1-5">Hallo liebe Kräuter-und Naturfreunde, &nbsp;</span><br></div><div>aus sozusagen gegebenem Anlass möchte ich die Gelegenheit nutzen und auf Folgendes hinweisen:</div><div><br></div><div>Es geht um ein schönes und heilkräftiges Kraut. Diejenigen, die bereits am Worskshop zur Herstellung von Tinkturen, Cremes und Salben teilgenommen haben, dürften sich noch daran erinnern. <span class="fs11lh1-5">Die Rede ist vom Acker-Stiefmütterchen (</span><b class="fs11lh1-5">Viola arvensis</b><span class="fs11lh1-5">), dass bereits seit ca 4 Wochen in voller Blüte steht. Es ist eine der Urformen der bekannten Garten-Stiefmütterchen, die (so gut wie) keine der heilwirksamen Inhaltsstoffe mehr enthalten, da diese durch die etlichen Züchtungsvorgänge verloren gingen.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Die verschiedenen Inhaltststoffe des Acker-Stiefmütterchen helfen bei verschiedenen Beschwerden wie Husten, Entzündungen im Mund/Rachen und auch vor allem bei diversen Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte), Ekzeme/Entzündungen. Letztgenannte sind der Grund, warum ich Auszüge in Hautcremes verarbeite.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Wer von den Heilwirkungen (zukünftig) profitieren möchte, sollte daher in den nächsten Tagen sammeln gehen. (Ich habe bereits gesammelt und Tinkturen angesetzt.) Zumal es extrem </span><b class="fs11lh1-5">schwierig bis unmöglich</b><span class="fs11lh1-5"> ist, im Handel getrocknetes Kraut zu bekommen.</span></div><div>Das Acker-Stiefmütterchen war früher ein sehr häufiges sogenanntes Ackerunkraut. Aber aufgrund der katastrophalen Entwicklung der Landwirtschaft mit den starken Herbizid/Pestizid-Einsätzen und Überdüngung wurde dieses Kraut wie viele andere stark verdrängt. Aber man findet es noch auf trockenen Wiesen, Wegrändern und Ruderalstellen. (z.B. im Käfertaler Wald und Dossenwald). Aber auch noch (oder wieder) vereinzelt an Rändern von Äckern/Feldern. Allerdings sollte man, wenn man vor hat am Ackerrand zu sammeln, sich darüber vorab informieren, ob der jeweilige Acker biologisch bzw. wie er bewirtschaftet wird.</div><div><br></div><div><b class="fs11lh1-5">Hier noch 2 Hinweise/Tipps:</b><br></div><div><br></div><div>A) Bestimmung:</div><div>Nicht verwechseln mit dem Wilden bzw. Dreifarbigen Stiefmütterchen (Viola tricolor) ! Dieses sieht Viola arvensis sehr ähnlich und wird auch öfter mal verwechselt. In der Regel hat V. tricolor etwas größere Blüten und ist insgesamt größer und kräftiger. (Auf weitere Beschreibungen verzichte ich hier, da es genug Infos hierzu im Netz und Literatur gibt). Viola tricolor hat im Prinzip die gleichen Wirkungen und entsprechende Anwendungsmöglichkeiten wie Viola arvensis. Aber Viola arvensis ist wirkungsvoller, zumindest was die Hautkrankheiten betrifft. Und wenn man im Handel bzw. Apotheke nach (Acker-)Stiefmütterchen fragt, bekommt man in der Regel nur Viola tricolor angeboten.</div><div><b>---&gt;&gt;</b> Hier zeigt sich wieder warum es so wichtig ist, mit den lateinischen Namen zu arbeiten.</div><div><br></div><div>B.) Tinktur ansetzen:</div><div><span class="fs11lh1-5">Grundsätzlich sind für Tinkturen ja diverse im Handel erhältliche alkoholische Getränke ab 35 % aufwärts verwendbar. (z.B. Vodka, Rum, Korn, Grappa, etc.). </span><span class="fs11lh1-5">Aber für eine Tinktur vom Acker-Stiefmütterchen empfehle ich, ausschließlich Doppelkorn (oder natürlich Ethanol aus der Apotheke) zu verwenden, da dieser von den ganzen Spirituosen noch am geschmacks- bzw. geruchsneutralsten ist. So kann man das einzigartige Aroma, dass u.a. durch Salicylsäuremethylester hervorgerufen wird, konservieren. Und in diesen Verbindungen steckt natürlich auch ein Teil der Heilwirkung. (</span><b class="fs11lh1-5">entzündungshemmend und juckreizlindernd</b><span class="fs11lh1-5">) Demzufolge ist es sowieso besser, selbst zu sammeln und das frische Kraut für Tinkturen (oder andere Auszugsvarianten) zu vewenden.</span></div><div><br></div><div><br></div><div>Die beigefügten Fotos sollen als erste Orientierung dienen.</div><div>Sollten noch Fragen auftauchen, könnt ihr euch natürlich gerne bei mir melden.</div><div><br></div><div><img class="image-0" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Viola-arvensis-Bestand-auf-Trockenrasen.JPG"  title="Bestand Viola arvensis" alt="Bestand Viola arvensis" width="296" height="223" /> <img class="image-1" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Viola-arvensis-Blaetter.JPG"  title="Blätter Viola arvensis" alt="Blätter Viola arvensis" width="295" height="222" /> <img class="image-2" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Viola-arvensis-Nebenblatt.JPG"  title="Nebenblatt Viola arvensis" alt="Nebenblatt Viola arvensis" width="295" height="222" /><br></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 09:36:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Apfelallergie / Alte Apfelsorten]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Ern%C3%A4hrung_u._Gesundheit"><![CDATA[Ernährung u. Gesundheit]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A">Hallo liebe Leser,<div><span class="fs11lh1-5"><br></span><div>wie ihr ja wisst, befasse ich mich nicht nur mit Kräutern, sondern auch insgesamt mit der Ernährung. Die richtige Ernährung ist Grundlage für unsere Gesundheit. Und daher sollte man auf möglichst natürliche bzw. naturbelasse Lebensmittel (Pflanzen) zurück greifen. Und selbst hier, also im Bereich der unverarbeiteten, pflanzlichen Lebensmittel, wird es mitunter zunehmend schwieriger.</div><div><br></div><div>Heute geht es konkret um <b>Äpfel</b>. Denn Apfel ist nicht gleich Apfel.</div><div><br></div><div>Ich habe begonnen, mich intensiver mit dem Thema zu befassen, nachdem ich letztes Jahr eine Kreuzallergie gegenüber Äpfeln (und anderem Kern- und Steinobst) entwickelt hatte. (Ich habe seit meiner Kindheit Allergien gegen verschiedene Pollen, aber mit Lebensmitteln hatte ich bis dato keine Probleme.)</div><div>Vielleicht ist die/der eine oder andere von euch ja auch davon betroffen und weiß nur zu gut wovon ich rede.</div><div>Jedenfalls habe ich durch diverse Selbst-Tests und Analysen heraus gefunden, <b>was</b> ich <b>wann</b> vertrage und was nicht. Und letztendlich wurden meine Ergebnisse durch Studien bzw. Untersuchungen/Beobachtungen, die an/von vielen anderen Menschen gemacht wurden, bestätigt.</div><div>Um es nun kurz zu machen: <b>Alte Apfelsorten werden gut vertragen, wohin gegen die neuen Sorten schlecht oder gar nicht vertragen werden </b>oder wenn überhaupt nur temporär. Und in den Supermärkten sind ausgerechnet die Regale voll von den neuen Sorten wie Braeburn, Elstar, Gala, Jonagold, Pink Lady und ein paar anderen. <span class="fs11lh1-5">Und das das war’s dann auch schon mit der Auswahl. Mehr wie 5 bis 6 Sorten Apfelsorten hat kaum ein Geschäft oder Marktstand. Und dann sind es eben in der Regel die „typischen“ neuen Sorten (Und leider setzten auch viele Bio-Bauern auf die neuen Sorten !) Dabei gibt es mehrere hundert Apfel-Sorten. Die Vielfalt ist so groß, wird jedoch, wie in anderen Bereichen auch (Tomaten, Kartoffeln, etc.) auf ein Minimum durch Agrarindustrie und Handel reduziert. </span><span class="fs11lh1-5">Manchmal hat man Glück und bekommt im Bio-Supermarkt alte bzw. gut verträgliche Sorten wie Boskoop und Rubinette. Aber immer nur temporär.</span></div><div>An diesem Beispiel sieht man mal wieder, wie der Mensch durch seinen Optimierungswahn dafür gesorgt hat, dass der Schuss nach hinten los gegangen ist. <span class="fs11lh1-5">Blos war anscheinend der Schuss noch nicht laut genug.</span></div><div><br></div><div>In der Natur gib es normalerweise nichts zu optimieren, denn die Natur ist perfekt. Alles ist aufeinander abgestimmt und das Zusammenspiel der Arten bzw. die Abläufe und Wechselwirkungen wurden in vielen tausend Jahren perfektioniert. <span class="fs11lh1-5">Es ist natürlich nachvollziehbar, dass der Mensch schon seit Anbeginn des Ackerbaus versucht hat, durch Züchtungen die Erträge zu steigern um mehr Menschen satt zu bekommen oder um beispielsweise die Pflanzen resistener gegenüber „Schädlingen“ zu machen. </span><span class="fs11lh1-5">Das ist aus meiner Sicht auch bis zu einem gewissen Grad in Ordnung. Aber leider ist sehr vieles von dem, was in den Regalen steht, weit weit weg von natürlich bzw. hat mit den Urformen oder den alten Sorten nicht mehr viel zu tun. Und dazu gehören auch die meisten im Handel erhältlichen Apfelsorten. Und zudem werden die Äpfel aus konventionellem Anbau bis zu 15 mal im Jahr mit Chemikalien besprüht !! Und da ist es eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass immer mehr Leute Allergien/Unvertäglichkeiten gegenüber Äpfeln und anderen Lebensmitteln entwickeln. Aber es wird dennoch weiter munter zugegriffen. Hauptsache zuckersüß, schön rot (oder grün) und „makellos“.</span></div><div><br></div><div>Der BUND in Lemgo befasst sich auch schon seit ein paar Jahren mit dieser Problematik und hat Infomaterial und Listen mit diversen Apfelsorten, die auf Verträglichkeit geprüft wurden, veröffentlicht. Hier wird auch erklärt, warum die neuen Sorten schlecht vertragen werden. Alle Infos unter folgendem Link zu sehen: <b><a href="https://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html" target="_blank" class="imCssLink">https://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html</a></b></div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Wer darüber hinaus noch weitere Tipps bzw. eine (ausführliche) Beratung haben möchte, kann sich einfach bei mir melden. Meiner Erfahrung nach wird das Thema Unverträglichkeiten/Allergien immer wichtiger, da immer mehr Menschen betroffen sind. Aber es ist nicht aussichtslos und durch eine entsprechende Ernährung kann man viel erreichen.</span><br></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 16:18:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Gesund durch Ernährung / Gesunde Fette]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Ern%C3%A4hrung_u._Gesundheit"><![CDATA[Ernährung u. Gesundheit]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000B"><div><span class="fs11lh1-5">Das neue Jahr hat schon längst begonnen, die meisten von uns sind schon wieder im (Arbeits)alltag und jeder geht so seinen Dingen nach.</span><br></div><div>Die Erinnerung an Weihnachten ist bereits verblasst und neben den guten Vorsätzen fürs neue Jahr sind „nur“ ein paar Pfunde zuviel übrig geblieben. Jaah, das kennt wohl jeder von uns. Schlemmen an den Feiertagen bis die Naht reißt. „Aber nächstes Jahr nehm ich ab. Da wird alles besser, weil ich auf meine Ernährung achten werde.“ So oder so ähnlich hört man jedes aufs Neue verschiedene Stimmen von Verwandtschaft und Bekannten.</div><div>Aber wir alles wissen, dass die Realität anders aussieht und die meisten Leute die selbst gesteckten Vorsätze und Ziele nicht erreichen. Viele geben sogar bereits am Anfang auf oder lassen die Sache irgendwie „im Sand verlaufen“, wenn sie vom Alltag wieder eingeholt werden.</div><div>Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Die häufigsten sind folgende:</div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Eine „klassische“ Diät und der damit verbundene Jojo-Effekt. Jeder hat schon davon gehört aber trotzdem versuchen es täglich viele aufs Neue. Verrückt, oder ? Anscheinend haben die ganzen Zeitschriften (und andere Medien) nach wie vor einen großen Einfluss.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Es wird ohne eine konkrete Strategie bzw. Fahrplan irgendwie begonnen an der Ernährung „rumzuschrauben“. Und das in der Regel ohne Grundlagenwissen oder mit Halbwissen aus dem Internet. Vermeintlich „ungesunde“ Lebensmittel werden durch „gesunde“ ausgetauscht oder einfach nur weggelassen und so weiter und so fort. Irgendwann verhaspelt man sich, verliert den Überblick und gibt dann frustriert auf. Und dann kommt noch der Ernährungswahnsinn dazu, der uns nun zum dritten Problem führt.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Es gibt inzwischen so viele „Ernährungsweisheiten“ und jeder meint, dass seine </span><b class="fs11lh1-5"><b>die</b></b><span class="fs11lh1-5"> richtige ist. Und in Zeiten von Youtube &amp; Co. verbreiten sich diverse Nachrichten und Videos, in denen sich die „Experten“ selbst inszenieren, sehr schnell. Und in diesem Dschungel kann man nur schwer den Überblick behalten und viele springen dann auf den ersten Zug auf, der sozusagen vorbeifährt. Von anfänglicher Begeisterung und Überzeugung bleibt oftmals nach einer gewissen Zeit nicht mehr viel übrig, vor allem wenn sich langfristig keine Erfolge einstellen, und man springt auf den nächsten Zug auf usw...</span><br></li></ul></div><div> </div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5">Dabei gibt es </span><span class="fs11lh1-5"><b>nicht die eine</b></span><span class="fs11lh1-5"> richtige Ernährung</span>. Die meisten „Ernährungslehren“ berücksichtigen nicht die Individualität jedes einzelnen. Denn jeder is(s)t anders, hat ein anderes Leben, andere Einflüsse und Prägungen, andere Belastungen oder Vorerkrankungen usw.</div><div>Daher ist es sinnvoll, sich <b>vor einer</b> geplanten Veränderung bzw. grundlegenden <b><b>Ernährungsumstellung</b></b> professionell beraten zu lassen. Dies bedeutet für mich, eine Beratung <b><b>ohne vorgefertigte </b></b>Meinungen/Theorien, die für sich in Anspruch nehmen, die einzig richtige zu sein. Es gibt Vieles, was gut und richtig sein kann, aber nicht muss. Und was für den einen gut bzw. „gesund“ ist, muss noch lange nicht für den anderen so sein. Dementsprechend gehört auch eine Analyse des Essverhaltens und der Lebensumstände unbedingt mit dazu.</div><div><br></div><div><img class="image-1 fright" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Olivenoel_f0wqd6vw.jpg"  title="" alt="" width="300" height="200" /></div><div>Und aus dem riesigen Feld Ernährung gibt es einen Teilbereich, der mir wirklich wichtig ist, da es hier nach wie vor leider noch so viele Unklarheiten und Missverständnisse gibt. Und nicht zuletzt aufgrund geschickter Marketing-Strategien von Lebensmittelindustrie und Handel. Die Rede ist von <b><b>Fetten </b></b>und <b><b>pflanzlichen Ölen</b></b>. Eines der meist diskutierten Themen der letzten Jahre. Meine Erfahrung aus diversen Gesprächen zeigt immer wieder, dass viele Verbraucher (noch) fehlinformiert sind oder nicht mehr durchblicken und dann sehr oft zu ungünstigen/ungesunden Produkten greifen oder auch auf bestimmte Lebensmittel verzichten, obwohl es nicht notwendig wäre. <span class="fs11lh1-5">Daher ist es mir wichtig, immer wieder Menschen in meinen Beratungen und auch in Vorträgen und Seminaren über dieses wichtige Thema zu informieren. Denn eines ist klar: </span><b class="fs11lh1-5">Fette sind lebensnotwendig</b><span class="fs11lh1-5">. Ohne sie wären wir nicht lebensfähig. Fette haben direkten Einfluss auf unser Hormonsystem und viele verschiedene andere Körperfunktionen. Aber </span><b class="fs11lh1-5"><b>Fett ist nicht gleich Fett</b></b><span class="fs11lh1-5">. Es gibt so viele verschiedene Fettsäuren und wir benötigen sie mehr oder weniger alle. Aber letztendlich kommt es auf die richtige Menge bzw. auf das richtige Verhältnis an.</span></div><div><b class="fs11lh1-5"><br></b></div><div><b class="fs11lh1-5">Wie das alles funktioniert, Hintergründe, was zu beachten ist usw.</b><span class="fs11lh1-5"> erfahrt ihr in meinem Kompakt-Seminar, dass ein bis zwei mal pro Jahr statt findet. Weitere Infos </span><span class="fs11lh1-5"><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine_seminar-der_richtige_umgang_pflanzliche_oele_und_fette.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine_seminar-der_richtige_umgang_pflanzliche_oele_und_fette.html', null, false)"><b>HIER</b></a></span><span class="fs11lh1-5">.</span></div><div>Aber an dieser Stelle <b>eines vorweg</b>: Bitte verwendet weder Sonnenblumen- noch Argan- noch Distelöl in der Küche! Und dabei spielt es keine Rolle ob Bio oder nicht. Für äußerliche Anwendungen (Salben, etc.) kann man diese Öle durchaus verwenden, aber bitte nicht zum Verzehr !</div><div>Wer hierzu vorab noch Fragen haben sollte, kann sie natürlich hier im Blog stellen oder mir eine E-Mail schreiben.</div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 12 Jan 2019 11:30:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Ätherische Öle - Verbraucherfalle äth. Melissenöl]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Kr%C3%A4uter"><![CDATA[Kräuter]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000001A">In der Weihnachtszeit wird vermehrt zu verschiedenen ätherischen Ölen gegriffen. Sie werden nun auch auf Weihnachts - und Adventsmärkten angeboten. Die meisten äth. Öle haben einen angenehmen Duft und werden häufig in erster Linie wegen diesem gekauft und dann z.B. in Duftlampen verdampft. Allerdings sind die therapeutischen Wirkungen nicht zu vernachlässigen. Je nach Öl bzw. Stammpflanze können z.B. mögliche Wirkungen sein: anregend, durchblutungsfördernd, verdauungsfördernd, beruhigend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral, etc. Das Spektrum ist sehr groß und vielseitig.<div><br></div><div>Allerdungs sollte man beim Kauf aufpassen ! Ein paar Hersteller (&amp; Händler) versuchen Verbraucher zu täuschen, indem sie billige Öle unter falschem bzw. irreführenden Bezeichnungen anbieten und dadurch zum Kauf animieren wollen.</div><div><br></div><div><span class="fs11lh1-5"><b>Bestes Beispiel: Die Zitronen-Melisse</b></span><span class="fs11lh1-5"><b> (Melissa officinalis)</b></span>. Eine alte Gewürz - und Heilpflanze mit wunderbaren Eigenschaften. Vor allem die beruhigende Wirkung auf Körper und Geist ist hervorzuheben sowie die antiviralen Eigenschaften bei Herpes simplex. Aufgrund dieser Wirkungen und des angnehmen Dufts wurde und wird ätherisches Melisssenöl verwendet. Echtes äth. Melissenöl ist relativ hochpreisig.</div><div><br></div><div><img class="image-0 fright" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/-th-Zitronengrasoel.JPG"  title="" alt="" width="239" height="179" />Und nun zum Betrug:</div><div>Es werden Fläschchen mit z.B. folgenden Beschriftungen angeboten: Oben groß: "Melisse". Direkt darunter in (Klammern): "Melissa indicum". Und ganz unten oder auf der Rückseite in kleiner Schrift: "Cymbopogon winterianus".</div><div>Um es kurz zu machen: Enthalten ist tatsächlich äth. Öl von Cymbopogon winterianus. Dies ist eine Zitronengras-Art, die zwar sehr ähnlich wie Melisse riecht, aber keine der typischen Wirkungen der Melisse hat. Sie sind nicht einmal verwandt. Und der Name "Melissa indicum" ist ein Phantasiename.</div><div><br></div><div><br></div><div>Aber anscheinend sind durch unsere lückenhaften Verbraucherschutzgesetzte solche irreführenden Bezeichnungen zulässig. Und oben drein werden diese Hersteller noch von bestimmten, seriös wirkenden Internetseiten unterstüzt, in dem von deren Seiten Links zu Händlern wie Amazon &amp; Co zu den Produkten gesetzt sind. Zudem gibt es dann - wie so oft - Fake-Rezensionen, in denen das Produkt gelobt wird. Ich hatte mal einen Kommentar zu einer Rezension bei Amazon veröffentlicht. Dieser wurde jedoch zwischenzeitlich gelöscht. Es gibt aber offenbar auch echte Rezensionen, bei denen Käufer Kritik äußern.</div><div><br></div><div><br></div><div>Und unabhängig von dem Etikettenschwindel sollten in jedem Fall bei einem ätherischen Öl mindestens folgende Eigenschaften mit entsprechenden Angaben vorhanden sein:</div><div><ul><li>100 % naturreines ätherisches Öl / 100 % naturbelassenes Öl / 100 % Naturduft<br></li><li>Name der Pflanze (deutsch u. wissenschaftlich)<br></li><li>Teil der Pflanze, aus dem das Öl gewonnen wurde<br></li></ul></div><div><br></div><div>Sollten diese Angaben bzw. Teile davon fehlen, dann handelt es sich in der Regel um ein Aroma-Öl mit naturidentischen oder künstlichen Duftstoffen, die keine echte Wirkung haben. Wenn man nur auf den Duft aus ist, kann natürlich so ein Öl ausreichend sein. Aber ich halte nichts davon, da wir noch nicht genau wissen, wass diese chemischen Stoffe in unserem Körper bewirken können. Ich z.B. bekomme von solchen künstlichen Düften und Aromen schnell Kopfweh.</div><div>Also auch hier gilt: Augen auf und genau informieren ! Im Zweifel könnt ihr bei mir nachfragen.</div><div><br></div><div><br></div><div><span class="fs9lh1-5">Rev. 30.12.21</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 10 Dec 2018 06:23:00 GMT</pubDate>
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			<link>https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/?aetherische-oele_verbraucherfalle_zitronen-melissenoel</link>
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		<item>
			<title><![CDATA[Winterzeit = Kräuterzeit ?]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Kr%C3%A4uter"><![CDATA[Kräuter]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000C"><div>Wer bei der letzten regulären Kräuterwanderung in diesem Jahr Ende Oktober im Käfertaler Wald dabei war, konnte einige<b> Kräuter und Gehölze</b> kennen lernen, <span class="fs11lh1-5">von denen wi</span>r noch im Herbst und Winter <b>profitieren </b>können. Und wer in diesen Tagen draußen aufmerksam unterwegs ist und sich (schon ein bisschen) auskennt wird festgestellt haben, dass selbst mitten im Spätherbst verschiedene Kräuter noch oder wieder - je nachdem- präsent sind. Hierzu zählen z.B. Rote und Weiße Taubnessel, Vogelmiere, Nelkenwurz, Schöllkraut, Weg-Rauke, Weicher Storchschnabel, Spitz-Wegerich, Ferkelkraut, Behaartes Schaumkraut, Winterkresse, Große Klette und andere. Man muss fairerweise noch dazu sagen, dass die Heilkräfte der meisten Kräuter im Frühling/Sommer, wenn die Tage länger und wärmer sind, natürlich wesentlich stärker sind. Aber eine <b>vitaminreiche Bereicherung </b>für unseren Speiseplan sind einige der genannten allemal und daher sollten wir uns nicht davon abhalten lassen sie zu sammeln und zu essen. (Bitte kein Schöllkraut essen !!) Ich mag z.B. sehr die <b>Vogelmiere </b>(Stellaria media), die glücklicherweise überall auf meinem Balkon wächst. Kommt bei mir jeden zweiten Tag in den Salat.</div><div><br></div><div><img class="image-0 fleft" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Sternmiere,Vogel--Stellaria-media-_bild2.kraeuterwanderung-ma.JPG"  title="Vogel-Sternmiere (Stellaria media)" alt="Vogel-Sternmiere (Stellaria media)" width="273" height="205" /><span class="fs11lh1-5">Diese aktuell relativ hohe Präsenz von Kräutern haben wir zum einen den Niederschlägen zu verdanken, die ja leider sehr lange ausgeblieben waren und die nun gewissermaßen wie eine Art „Treibstoff“ fungieren und zum anderen natürlich den relativ milden Temperaturen. Dadurch, dass bisweilen (längere) Fröste in Mannheim und Umgebung ausgeblieben sind, kann man sogar an vielen Sträuchern von </span><b class="fs11lh1-5">Weißdorn</b><span class="fs11lh1-5"> und </span><b class="fs11lh1-5">Gemeinem Bocksdorn </b><span class="fs11lh1-5">(=Goji-Beere) noch intakte, reife </span><b class="fs11lh1-5">Früchte sammeln.</b><span class="fs11lh1-5"> Mir persönlich schmecken die frischen und saftigen Goji-Beeren aktuell sogar besser als kurz nach der Reifung. Die Früchte beider Arten enthalten unter anderem </span><b class="fs11lh1-5">Vitamin C und verschiedene Flavonoide</b><span class="fs11lh1-5">. Beides kann man vor allem im Winter für das </span><b class="fs11lh1-5">Immunsystem</b><span class="fs11lh1-5"> gut gebrauchen.* </span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Und wer im Sommer fleißig war und verschiedene Heilkräuter gesammelt oder auch Auszüge hergestellt hat, kann nun im Winter bei Bedarf auf diese zurück greifen. </span><span class="fs11lh1-5">Sei es, um sich einen Erkältungs-, Verdauungs-, oder anderen Tee zuzubereiten, ein Kräuterbad (siehe auch</span><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/infos+tipps-verwendung_kraeuter.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/infos+tipps-verwendung_kraeuter.html', null, false)">Tipps mit Kräutern</a></b></span><span class="fs11lh1-5">) oder auch um Salben und Cremes für verschiedene Anwendungen herzustellen.</span></div><div><div><br></div><div>Wer auch mal gerne selbst eine <b>Creme</b> oder <b>Salbe</b> herstellen möchte, sich aber nicht so richtig traut oder dem die Zutaten bzw. Kräuterauszüge fehlen, kann gerne an einem meiner Workshops teilnehmen. Nach dem Theorie-Teil stellen wir verschiedene Präparate her, die die Teilnehmer aus meinem Portfolio, dass Anwendungen für <b>viele Wehwehchen abdeckt</b>, selbst auswählen können. <b><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine-workshop_herstellung-von-tinkturen-cremes-salben.html" target="_blank" class="imCssLink">Nähere Infos gibt es HIER.</a></b> Wer schon mal teilgenommen bzw. erste Erfahrungen gesammelt hat, kann sich jederzeit bei mir melden, wenn doch noch Fragen auftauchen sollten. Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit, Erfahrungen oder Fragen hier im Kommentarfeld einzugeben, sodass auch andere davon profitieren können.</div><div><br></div><div>Wer sonst noch <b>Fragen zu Kräutern</b> im Winter &amp; Co hat, kann sich gerne melden oder auch, um sein Wissen zu vertiefen, mit mir eine private, individuelle Kräuterwanderung/-führung machen. Vor allem wenn es um die <b>Erkennung</b> bzw. Bestimmung <b>im vegetativen Zustand</b>, also ohne Blüten, geht. Bei einer individuellen Tour kann ich natürlich gezielt auf bestimmte Dinge eingehen und ausführlich persönliche Fragen beantworten, was bei einer größeren Gruppe leider nicht immer möglich ist.</div><div><br></div><div>Noch eine Empfehlung am Schluss: Geht so oft es geht raus in die Natur ! <b>Wir brauchen den Wald und jeden Sonnenstrahl für unsere Gesundheit.</b> Im Winter um so mehr. Nicht nur für die Produktion von Vitamin D, sondern auch für bestimmte Hormone, die innere Uhr und Ausgeglichenheit. Schon ein täglicher Spaziergang von 20 bis 30 min. ist besser als nichts zu tun. Und bei der Gelegenheit kann man sich umschauen und gucken welche Kräuter es gibt und diese ggf. sogar sammeln. Und wer es tagsüber (z.B. berufsbedingt) wirklich nicht raus schafft, der sollte zumindest Vitamin D3 supplementieren. Dies ist eine der wenigen Nahrungsergänzungsmittel, die ich für sinnvoll halte. (Gute Produkte sind schwer zu finden. Da gibt es auch viel Mist auf dem Markt. Für Empfehlungen bitte bei mir anfragen.)</div><div><b><span class="fs11lh1-5">Ich wünsche euch noch eine schöne Winterzeit und viel Spaß beim Kräuter bestimmen und sammeln !</span></b><span class="fs11lh1-5"> Bis demnächst.</span></div><div><br></div><div><br></div><div><span class="fs9lh1-5">*Anm. zur Goji-Beere: Die entsprechende Textpassage soll kein Aufruf sein, nun Goji-Beeren zu kaufen und in Massen zu essen. (Dies war nur ein Beispiel was man zur Zeit draußen noch findet). Ganz im Gegenteil: Ich halte nicht viel von der oft belasteten Import-Ware aus China. Auf die Problematik weise ich auch in meinem <b><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine-seminar-superfoods.html" target="_blank" class="imCssLink">Kompakt-Seminar „Superfoods“</a> </b></span><span class="fs9lh1-5">hin. Für eine Zufuhr von beispielsweise Vitamin C gibt es noch viele andere Möglichkeiten.</span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 02 Dec 2018 08:35:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Pflanzenbestimmung - Teil 2: Pflanzenbestimmung online]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Botanik"><![CDATA[Botanik]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000D"><div><b class="fs11lh1-5">Wer </b><span class="fs11lh1-5">den ersten Teil gelesen hat weiß, dass Pflanzenbestimmung generell die Grundlage ist, um Kräuter und Wildfrüchte sammeln zu können. Zur Pflanzenbestimmung ist es auch unerlässlich, dass man gute Bücher hat, von denen ich 4 Stück </span><i class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/blog/index.php?pflanzenbestimmung-teil-1_erste-grundlagen-und-bestimmungsbuecher" class="imCssLink">(in Teil 1)</a></b></i><span class="fs11lh1-5"> vorgestellt hatte. In Zeiten der digitalen Welt kann man Pflanzen auch online auf verschiedenen Websites bestimmen. Wobei dies auch Vor- und Nachteile hat und keine Website perfekt ist. Daher können bestimmte Websites (oder mobile Apps) eine gute </span><b class="fs11lh1-5">Ergänzung</b><span class="fs11lh1-5"> zu den Büchern sein. Allerdings ist es hier im Prinzip so wie mit den Büchern. Die meisten Websites sind für eine 'echte', systematische Bestimmung nur bedingt oder gar nicht brauchbar. </span><b class="fs11lh1-5">Daher werde ich im Folgenden die aus meiner Sicht am besten geeigneten Seiten vorstellen und noch entsprechende Hinweise geben:</b><br></div><div><br></div><div class="mb1"><a href="https://www.pflanzen-bestimmung.de/" target="_blank" class="imCssLink"><b>https://www.pflanzen-bestimmung.de/</b></a></div><div><span class="fs11lh1-5">Hier kann man aus einem Katalog von diversen Merkmalsgruppen die Ausprägungen jener Merkmale markieren, die einem vorliegen bzw. bekannt sind. Es werden also nicht, wie bei einem 'klassischen' dichotomen Schlüssel der Reihe nach bestimmte Merkmale, bei denen man sich dann zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden muss, abgefragt. Es handelt sich um einen sogenannten synoptischen Schlüssel. Die 'Markierungen' der Merkmale erfolgen in einer Übersicht, sodass mann alles im Blick hat. Je nach Anzahl markierter Merkmale bzw. Übereinstimmungen werden auf der rechten Seite in Frage kommende Pflanzen angezeigt. Je mehr Merkmale bzw. Übereinstimmungen vorliegen, desto weniger Pflanzen werden im Ergebnis angezeigt. Danach kann man auf das Foto der gesuchten Pflanzen klicken und bekommt weitere Bilder und Informationen angezeigt. Diese Bilder kann man dann mit den eigenen Fotos der zu bestimmende Pflanze vergleichen. Im Ideallfall bleiben am Ende nur sehr wenige Pflanzen übrig und eine davon hat die größten Merkmalsübereinstimmungen mit der 'eigenen' Pflanze. Somit wäre dann die Art bestimmt.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div class="mb1"><span class="fs11lh1-5">Probleme und Hinweise:</span></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Leider sind oftmals die Fotos in suboptimaler Qualität oder es fehlen weitere relevante (Detail-)Bilder. Daher sollte man, wenn die Pflanze nicht ganz sicher bestimmt werden kann bzw. es Zweifel gibt, sich noch weitere Fotos (aus anderen Perspektiven) von dieser Pflanze auf anderen Websites (oder Büchern) zum Vergleich anschauen.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Die Benennungen der Auswahlkriterien bzw. Merkmale sind unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht gänzlich formell korrekt. Vielmehr sind sie nach rein äußerlich beschreibenden Kriterien definiert, sodass auch der Laie davon Gebrauch machen kann. Auf der Website gibt’s auch noch eine kurze Anleitung.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Die Datenbank enthält nicht die gesamte Flora Deutschlands. Daher kann es unter Umständen vorkommen, dass man trotz korrekter Auswahl der Merkmale nicht die gesuchte Pflanze angezeigt bekommt.</span><br></li></ul></div><div><br></div><div><br></div><div class="mb1"><b><a href="http://blumeninschwaben.de/" target="_blank" class="imCssLink">http://blumeninschwaben.de/</a> </b>bzw.<b> <a href="http://Flora-de.de" target="_blank" class="imCssLink">http://Flora-de.de</a></b></div><div><span class="fs11lh1-5">Der Name der Website wirkt leider etwas irreführend. Sie enthält nicht nur die Blumen Schwabens, sondern im weitesten Sinne </span><b class="fs11lh1-5">die gesamte Flora </b><span class="fs11lh1-5">(Gefäßpflanzen) </span><b class="fs11lh1-5">Deutschlands</b><span class="fs11lh1-5"> (inkl. Gehölze und div. Unterarten) und darüber hinaus noch diverse Neophyten und Zierpflanzen.</span><br></div><div>Die Website enthält einen Bestimmungsschlüssel, der weitestgehend im Prinzip wie ein 'klassischer' dichotomer Bestimmungsschlüssel aufgebaut ist, wie man ihn aus den meisten Bestimmungsbüchern (Schmeil-Fitschen, Rothmaler, Grundkurs Pflanzenbestimmung, etc.) kennt. Man hat dort mehrere Möglichkeiten die gesuchte Pflanze zu finden bzw. kann an verschiedenen Punkten mit der Bestimmung einsteigen. Entweder man beginnt ganz von vorne oder bei der Familie oder Gattung. Je nachdem, wie weit man schon im Vorfeld eingrenzen kann.</div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Eine sehr gute Seite mit tausenden Fotos und auch sonst guten Hinweisen und Links. Hier wurde ich auch schon oft fündig. Für die zielgerichtete Benutzung ist es sinnvoll, dass man grundsätzlich mit dem Umgang von Bestimmungsschlüsseln etwas vertraut ist. Und man benötigt natürlich für die nachträgliche Bestimmung einen guten Herbarbeleg oder mehrere gute Fotos, die alle Teile einer Pflanze abbilden. Einfach mal ausprobieren...</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div class="mb1"><span class="fs11lh1-5"><b>(Mobile) Bestimmungs-Apps</b></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Inzwischen gibt es immer mehr Bestimmungs-Apps für Smartphones und einige der Apps werden auch zunehmend besser aufgrund immer größer werdender Datenbanken und &nbsp;besserer Algorhythmen. (Einige dieser Apps funktionieren auch am PC). Das Prinzip ist einfach: Man schießt mit dem Smartphone ein oder mehrere Fotos der vorliegenden Pflanze und lädt diese in der App hoch. Danach bekommt man eine Ergebnisliste in Frage kommender Pflanzenarten mit absteigender Wahrscheinlichkeit angezeigt. Also jene Pflanzenart, die ganz oben in der Liste angezeigt wird, ist am wahrscheinlichsten die gesuchte.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Aber auch, wenn diese Apps bzw. die Trefferquoten immer besser werden, können diese nie einen Bestimmungsschlüssel ersetzen. Und der Lerneffekt geht meistens gegen Null. Vor allem bei bestimmungskritischen Sippen wird's schwierig und es werden relativ häufig 'falsche' Ergebnisse angezeigt, die dann letztlich zu Fehlbestimmungen führen. In jedem Fall sollte man das Ergebnis genau überprüfen bzw. verifizieren und nicht ohne weiteres hinnehmen. Die Apps können am Anfang helfen, schnell die Neugier im Gelände zu befriedigen oder einen in die richtige Richtung zu bringen. Zum Besipiel dann, wenn man keine Idee hat, wo man bei der Bestimmung (mittels Schlüssel) ansetzten soll oder wenn ein bereits erfolgter Bestimmungsversuch (mutmaßlich) fehlgeschlagen ist.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Ich habe im Mai 2020 zwei populäre Apps getestet und dazu einen kleinen Bericht verfasst. Bei Interese schicke ich diesen als pdf gerne per E-Mail zu.</span></div><div><br></div><div><br></div><div class="mb1"><span class="fs11lh1-5"><b>Fazit</b></span></div><div>Im Prinzip kann man für die Bestimmung beides benutzen, Bücher oder Websites. (Apps sind wie gerade beschrieben weniger geeignet). Wobei ich nicht ausschließlich auf ein Medium setzten würde. Ich persönlich benutze beide Varianten und oft hat mir dann die eine weiter geholfen, wo ich mit der anderen nicht weiter kam. Sie können sich somit gut ergänzen. <span class="fs11lh1-5">Aber wie gesagt, gute Bücher</span><span class="fs11lh1-5"><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/blog/index.php?id=2uieibh3" class="imCssLink"> <b><i>(siehe Teil 1)</i></b></a></span><span class="fs11lh1-5"> gehören zur Grundausstattung und durch probieren und üben werdet ihr nach und nach heraus bekommen, mit welcher Methode ihr am besten klar kommt.</span></div><div><br></div><div>Bei Fragen oder Unklarheiten könnt ihr hier einen Kommentar schreiben oder eine Mail schicken.</div><div><br></div><div><br></div><div><span class="fs9lh1-5">Rev 29.12.21</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 09:53:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Pflanzenbestimmung - Teil 1: Erste Grundlagen und Bestimmungsbücher]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Botanik"><![CDATA[Botanik]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000E"><div><span class="fs11lh1-5">Wenn man Kräuter und Wildfrüchte sammeln bzw. Pflanzen generell zuordnen möchte, muss man diese natürlich erstmal bestimmen/identifizieren können. Denn was bringt es denn, wenn man über verschiedene Wirkungen einer Pflanze bescheid weiß, diese dann aber draußen nicht findet bzw. nicht sicher bestimmen kann ? Die </span><b class="fs11lh1-5">Pflanzenbestimmung ist</b><span class="fs11lh1-5"> somit die </span><b class="fs11lh1-5">Grundlage</b><span class="fs11lh1-5"> für alle weiteren Schritte. Jedoch wird diese Tatsache von vielen Kräuterinteressierten und zukünftigen Kräutersammlern oftmals außer Acht gelassen bzw. es wird der Thematik keine (so) wichtige Bedeutung beigemessen. Oder man nähert sich dem Thema mit ungünstigen Herangehensweisen.</span><br></div><div><div>Ein Beispiel hierfür wäre: Man kauft sich ein Kräuterbuch mit tollen Beschreibungen und ein paar hübschen Bildern drin, ist dann total fasziniert &amp; motiviert und möchte unbedingt diese Kräuter auch mal sammeln und probieren. Bis dahin ist das ja erstmal eine gute Sache. So weit, so gut. Aber dann geschieht sehr oft Folgendes: Man geht mit dem Buch in die Natur und versucht dann anhand der Bilder die gesuchte Pflanze zu finden, findet sie aber nicht. Dies gelingt (ohne Vorkenntnisse) meist nur im Einzefall bzw. bei Pflanzen, die zum einen ziemlich häufig sind und zum anderen sehr typische/individuelle Merkmale haben. Wenn dann das Auffinden der gesuchten Pflanze nicht gelinget, kann schnell Frustration aufkommen. Wobei dies nur die harmlose Variante wäre. Im Ernstfall wird ein Kraut falsch zugeordnet (was auch immer wieder vorkommt) und nach dem Verzehr erleidet man diverse Beschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen Vergiftungen. Und nach solch einen Vorfall ist man erst Recht frustiert und verliert dann vielleicht sogar ganz das Interesse am Kräutersammeln.</div><div><b class="fs11lh1-5"><br></b></div><div><b class="fs11lh1-5">Daher ist es sehr sinnvoll, sich ernsthaft mit dem Thema Pflanzenbestimmung auseinander zu setzten ! Und nicht nur speziell in Bezug auf Kräuter bzw. essbare Pflanzen, sondern auch auf andere Pflanzen(gruppen).</b><span class="fs11lh1-5"> Man muss ja auch die ungenießbaren und giftige Arten sicher erkennen können. Und zudem haben auch diese Arten ihre Faszination und Berechtigung.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Für die Bestimmung gibt es mehrere Möglichkeiten bzw. Kombinationen von diesen. Fangen wir mal mit den Büchern an. </span><span class="fs11lh1-5">Ich werde auch immer wieder auf das Thema (gute) </span><b class="fs11lh1-5">Bestimmungsbücher</b><span class="fs11lh1-5"> angesprochen. Zum Thema Kräuter/Pflanzen gibt es sehr viele Bücher im Handel. Jedoch sind die meisten für die Pflanzenbestimmung nur bedingt oder gar nicht geeignet (,obwohl sie dies zum Teil suggerieren). Hierzu gehören leider auch viele der „Kräuterbücher“ und sogenannte Ratgeber usw. Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen diese Bücher. Viele (nicht alle !) sind inhaltlich sehr gut. Aber leider für die Pflanzenbestimmung ziemlich ungeeignet. </span><span class="fs11lh1-5">Daher gebe ich hier nun Empfehlungen für verschiedene Werke heraus und erläutere diese auch entsprechend. (Bezugsquellen für Literatur gibt’s ganz am Ende des Beitrags).</span></div><div><br></div><div>"<b>Grundkurs Pflanzenbestimmung" von Rita Lüder (8. Auflage)</b></div><div>Dieses Buch ist grundsätzlich für den Einstieg bzw. den Anfänger in verschiedener Hinsicht geeignet. Kernstück ist natürlich der Bestimmungsschlüssel, der auch einige Fotos und bei verschiedenen Pflanzen noch zusätzliche interessante Kurzinfos wiedergibt. Dazu enthält das Buch noch Informationen über Systematik, Inhaltsstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe), die Charakteristika der jeweiigen Pflanzenfamilien und natürlich botanische Grundlagen bzw. den Aufbau der Höheren Pflanzen. Und <span class="fs11lh1-5">diese</span><b> botanischen Grundlagen sind wichtig.</b> Denn ohne sie ist es schwierig, den Bestimmungsschlüssel anzuwenden, da man ansonsten die verwendeten Begriffe nicht versteht. Dementsprechend sollte man sich zunächst mit den Grundlagen und den dazugehörigen Begriffen etwas vertraut machen. (Es wird anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig sein, mit einem Bestimmungsschlüssel zu arbeiten).</div><div>Erwähnt werden muss an dieser Stelle auch noch, dass man für die Bestimmung mit diesem Schlüssel in der Regel blühende und zum Teil auch fruchtened Pflanzen benötigt. (Allerdings sind die meisten Bestimmungsschlüssel so aufgebaut). Des Weiteren ist nicht die gesamte Flora Deutschlands, sondern nur die häufigsten Pflanzen enthalten. Aber für den Anfang reicht das allemal.</div><div><br></div><div>Ergänzend hierzu empfehle ich:</div><div><br></div><div><b>Rothmaler: Exkursionslora von Deustchland - Gefäßpflanzen: <span class="imUl">Atlasband </span>(13. Auflage)</b></div><div>Hier der Text der Buchrückseite, der das Buch treffend beschreibt.:</div><div><i>“Im Rothmaler-Atlasband sind mehr als 3000 Habituszeichnungen von Wildpflanzen der Flora Deutschlands enthalten. Jede Pflanze ist wissenschaftlich exakt und maßstabsgetreu mit mehreren charakteristischen Details dargestellt. Pfeile weisen auf wichtige Unterscheidungsmerkmale zwischen ähnlichen Arten hin. Vegetative Merkmale, auch solche, die im Textband nicht beschrieben werden, erleichtern die Bestimmung im blütenlosen Zustand. Die genauen Wuchsformdarstellungen illustrieren die Möglichkeiten der vegetativen Vermehrung und Ausbreitung. Angaben zur Größe, Lebensform, Blütezeit und zum Naturschutz ergänzen die Abbildungen.</i></div><div><i>Für die 12. Auflage wurden mehr als 210 Pflanzenarten neu gezeichnet und weitere 60 bereits bestehende Zeichnungen ergänzt oder korrigiert. In der 13. Auflage wurden Fehler korrigiert und Details aktualisiert.</i></div><div><i>Die weitreichenden Änderungen im modernen System der Gefäßpflanzen erforderten eine neue Anordnung der Abbildungen und viele Umbenennungen, wie sie bereits für die 20. Auflage des Grundbandes (2011) umgesetzt wurden. Bisher gültige Namen der Familien, Gattungen und Arten wurden als Synonyme ins Register aufgenommen. Grundband und Atlasband des Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland entsprechen einander nun in der Benennung und Reihenfolge der Sippen. </i><i class="fs11lh1-5">Der Atlasband kann weiterhin selbständig zur Erkennung in Deutschland wild vorkommender Arten genutzt werden, ermöglicht aber auch die Kontrolle von Bestimmungen mit dem Grundband und bietet rasche Hilfe bei der Unterscheidung ähnlicher Arten.“</i></div><div><br></div><div>Das Wichtigste wurde hier schon beschrieben. Aber noch eine Anmerkung von mir: Dieses Buch ist alleinig für die Pflanzenbestimmung - zumindest für Anfänger - weniger geeignet. Es ist, wie bereits erwähnt, eine Ergänzung zu einem Bestimmungsschlüssel. Aber eine sehr gute. Man kann seine <b>Ergebnisse</b> oder Vermutungen <b>vergleichen</b> und <b>überprüfen</b> usw. Wenn man irgendwann soweit ist und eine zu bestimmende Pflanze sicher einer Familie oder Gattung zuordnen kann, kommt man in vielen Fällen nur mit diesem Atlasband aus, um die genaue Art zu bestimmen.</div><div><br></div><div>Wenn nach einer Weile ein gewisses Grundwissen vorhanden ist und viele Pflanzen im blühenden Zustand bestimmt werden können, kann man sich an die Bestimmung im <b>vegetativen Zustand</b> - also ohne Büten/Früchte - heran machen. Im Folgenden hierzu 2 Bücher. Um die Länge dieses Blog-Beitrags nicht unnötig auszudehnen, fasse ich mich hier relativ kurz.</div><div><br></div><div><b>„Einführung in die Pflanzenbestimmung nach vegetativen Merkmalen“ von Wolfgang Licht</b></div><div>Enthält auch generell Grundsätzliches zur Botanik bzw. Pflanzenaufbau und viele wichtige Hinweise. Zudem sind viele Zeichnungen von Blättern verschiedener Arten, bei denen Verwechslungsgefahr besteht, vorhanden sowie vegetative Bestimmungsschlüssel. Sehr gutes Buch, dass auch gut parallel mit „Grundkurs Pflanzenbestimmung“ verwendet werden kann.</div><div><br></div><div><b>„Flora Vegetativa“ von Stefan Eggenberg u. Adrian Möhl (3. Auflage)</b></div><div>Dieses Buch entält die Schweizer Flora mit 2329 Arten. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Schweiz. Jedoch kann man auch in Deutschland dieses Buch gut gebrauchen, da die meisten darin enthaltenen Arten auch bei uns vorkommen. (Natürlich fehlen Arten, die in speziellen Biotopen wie Küsten, Salzmarschen usw. vorkommen.)</div><div>Es sind gute Zeichnungen (wie im Rothmaler) zu allen Arten vorhanden sowie wichtige Hinweise, Tabellen und Teil-Bestimmungsschlüssel. Es wird bis auf wenige Ausnahmen konsequent auf Blüten verzichtet, sodass man sich auch wirklich auf die vegetativen Merkmale konzentriert. Fotos sind auch keine enthalten, was aber nicht weiter tragisch ist, da Fotos sehr variabel sind und oft nicht ans Ziel führen. Kurzum: Ein sehr gutes Buch, dass aber Grundlagenwissen voraussetzt und die Bereitschaft etwas "tiefer in die Tasche zu greifen“.</div><div><br></div><div>Es gibt natürlich noch diverse andere Bestimmungsbücher. Aber die genannten habe ich (neben anderen) benutzt bzw. benutze sie noch. Sie haben sich bewährt und sowohl viele andere als auch ich haben damit gute Erfahrungen gemacht und daher empfehle ich sie hier weiter.</div><div>Bei all den Büchern sollte man nicht vergessen, dass diese nicht die Beobachtungen in der Natur bzw. das Sudieren lebender Pflanzen (in unterschiedlichen Biotopen) ersetzen können. Also so oft wie möglich raus gehen und neugierig und unvoreingenommen die Natur erkunden ! „Außeneinsatz“ und Studium der Literatur ergänzen sich gegenseitig.</div><div><br></div><div>Und noch ein <b>Hinweis zur Pflanzenbestimmung</b> am Schluss: Generell solltet ihr darauf achten, dass alle Teile der Pflanze mit möglichst allen Details betrachtet bzw. erfasst werden. Dies gilt vor allem dann, wenn ihr Fotos macht und anhand dieser im Nachhineim zu Hause die Pflanze bestimmen möchtet. So mache ich das übrigens oftmals auch. Gerade am Anfang kam es immer wieder mal vor, dass ich nicht daran gedacht hatte, bestimmte Details zu fotografieren. Zu Hause fehlten diese dann und ich kam mit der Bestimmung nicht weiter. Aber aus Fehlern lernt man :-) &nbsp;<span class="fs11lh1-5">Und es wird am Anfang auch immer wieder mal vorkommen, dass es nicht gelingt, eine Pflanze (sicher) zu bestimmen. Das ist ganz normal. Daher bitte nicht frustiert sein, sondern einfach (mit anderen Pflanzen) weiter machen. Wie heißt es doch so schön: Übung macht den Meister.</span></div><div><br></div><div>Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr sie gerne im Kommentarfeld stellen. Ich werde sie zeitnah beantworten.</div><div>Ergänzende Infos über hilfreiche Websites zur Pflanzenbestimmung gibt es<b> <a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/blog/index.php?id=6573rby0" class="imCssLink">hier im zweiten Teil</a>.</b></div><div><br></div><div><span class="fs10lh1-5"><b>Bezugsquellen Literatur:</b></span></div><div><span class="fs10lh1-5">Bücher könnt ihr bei eurem Buchhändler vor Ort kaufen oder, falls dies nicht möglich sein sollte, bestellen bei: <a href="https://www.buch7.de" target="_blank" class="imCssLink">https://www.buch7.de</a></span></div></div><div><br></div><div><br></div><div><span class="fs9lh1-5">Rev 29.12.21</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Mon, 17 Sep 2018 14:05:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Gefahr durch Plastik / Hormonverändernde Substanzen]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Ern%C3%A4hrung_u._Gesundheit"><![CDATA[Ernährung u. Gesundheit]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000F"><div>Über Plastik und dessen negative Folgen für Mensch und Umwelt wird in letzter Zeit (zum Glück) immer öfter berichtet. Vor allem vom <b><b>Mikroplastik</b></b> ist die Rede, das in sehr vielen Produkten des Alltags wie z.B. Zahnpasta, Duschgel, Schampoo, Waschmittel, Textilien usw. steckt.</div><div><br></div><div>Mikroplastik kann auch durch die bestehenden Kläranlagen nicht gefiltert werden und befindet sich inzwischen überall auf diesem Planeten. In Flüssen, Seen, Gebirgen, in allen Weltmeeren und sogar in den Polargebieten. Und somit auch im Grund- und <b><b>Trinkwasser</b></b>. Und dabei ist es egal, ob das Wasser aus der Leitung oder aus Flaschen kommt. Wobei neue Untersuchungen zeigen, dass die Konzentrationen von Mikroplastik in <b><b>Plastikflaschen</b></b>, vor allem in Mehrwegflaschen höher sind im Vergleich zu denen aus Glasflaschen oder aus der Leitung. Dies ist eigentlich logisch und zeigt, dass sich Mikropartikel (durch Reinigung und Licht) aus der Flasche lösen und ins Wasser abgegeben werden. Aber die Industrie behauptet ja schon immer, dass Ihre Produkte sicher seien, was jedoch schon mehrfach durch unabhängige Untersuchungen widerlegt wurde. Aber trotz verschiedener Berichterstattungen in den Medien hat sich die Problematik wohl noch nicht überall herumgesprochen. Leider. Ob Politik, Industrie, Handel oder Verbraucher.</div><div><br></div><div>Und nun zum eigentlichen Problem: <b></b><b></b><b><b>Warum sind denn Mikroplastik bzw. generell Plastik/Kunststoffe so gefährlich ?</b></b><b></b></div><div>Das gibt es mehrere Aspekte. Aber einer der wichtigsten ist, dass <b><b>Plastik </b></b>Einwirkung auf unser <b><b>Hormonsystem</b></b> und unsere Gene und somit unsere Gesundheit hat. Es gibt tausende von Stoffen, von denen inzwischen nur ein kleiner Bruchteil untersucht wurde. Aber von diesen weiß man, dass sie <b><b>endokrine Wirkungen</b></b> haben. Also hormonähnliche Wirkungen bzw. Beeinflussung unseres Hormonsystems. Dazu muss mann wissen, dass wir ohne <b><b>Hormone </b></b>nicht leben können. Es gibt zig verschiedene Hormone, die in unterschiedlichen Drüsen, im Gehirn oder Fettgewebe des Körpers gebildet werden und alle unterschiedliche Aufgaben haben. Das bekannteste Hormon dürfte Insulin sein (um nur ein Beispiel zu nennen), dass in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und dafür sorgt, dass Glucose in die Zellen geschleust wird.</div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Durch die Einwirkungen von Plastik und </span><b class="fs11lh1-5"><b>Chemikalien</b></b><span class="fs11lh1-5">, denen wir täglich ausgesetzt sind, kann unser Hormonsystem durcheinander kommen, was (mittel- bis langfristig) zu verschiedenen Krankheiten führen oder diese zumindest förden kann. Beispiele wären Diabetes Typ 2, Adipositas, Allergien, diverse andere Autoimmunerkrankungen, bestimmte Krebsarten usw. Vor allem die Veränderungen der Produktion der Steroid-Hormone ('Geschlechts-Hormone') sind nicht ohne. Auch die Auswirkungen auf die Tierwelt sind zum Teil gravierend. </span><span class="fs11lh1-5">Diese und weitere Probleme werden in der </span><b class="fs11lh1-5"><b>Doku </b></b><b class="fs11lh1-5"><b>„Gefährliche Umwelthormone“</b></b><span class="fs11lh1-5"> (vom 23.08.18 in 3sat) anschaulich dargelegt und daher möchte an dieser Stelle einladen diese anzuschauen. </span><span class="fs11lh1-5">Hier ist der Link zur Youtube:</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.youtube.com/watch?v=RUUy_puW6is" target="_blank" class="imCssLink">https://www.youtube.com/watch?v=RUUy_puW6is</a></b></span></div><div><br></div><div>UPDATE 22.02.19: Neue Doku in 3sat (vom 21.02.19) zu dem Thema (mit anderen Schwerpunkten):<br><b><a href="https://www.youtube.com/watch?v=g-fjiJE5aGI&feature=youtu.be" target="_blank" class="imCssLink">https://www.youtube.com/watch?v=g-fjiJE5aGI&amp;feature=youtu.be</a></b></div><div><br></div><div> </div><div><img class="image-1 fright" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Plastikmuell-am-Strand.jpg"  title="" alt="" width="535" height="253" /> Aber nach all dem, was wir nun wissen. Wir können wir uns schützen ? Natürlich ist es nicht einfach. Und sich dem Plastik bzw. den Chemikalien gänzlich zu entziehen ist schlichtweg unmöglich. Dazu gibt es einfach viel zu viel in unserer Umwelt. Aber es gibt ein paar Dinge, die jeder in seinem Alltag bzw. in seinem privaten Umfeld tun kann. Und meiner Auffassung nach sollte auch jeder etwas tun, da wir alle mit Verantwortung für unsere Erde, unsere Nachkommen und nicht zuletzt für uns selbst und unsere Gesundheit haben. Denn auf die Politik, so nach dem Motto „ Die wird’s schon richten“ oder „Die muss das regeln“ ist kein Verlass. Sie hat mehrfach bewiesen, dass sie kläglich versagt hat und die Nähe zur Industrie und deren Lobbyisten größer ist, als zu den Bürgern.</div><div><br></div><div><br></div><div> </div><div class="mb1"><b><b>Hier nun Tipps zur Plastikvermeidung:</b></b><b></b></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Keine Getränke in Plastikflaschen kaufen, sondern aus Glas oder im Falle von Wasser direkt aus der Leitung zapfen. Dabei spart man übrigens noch jede Menge Geld. Und wer auf Limo, Cola &amp; Co verzichtet, tut noch zusätzlich was für seine Gesundheit.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Keine Plastiktüten (zum Einkaufen) verwenden. (Meiner Meinung nach gehören die Dinger verboten). Es gibt genug Alternativen.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Generell so wenig wie möglich Fertignahrungsmittel bzw. in Folie eingeschweißte Lebensmittel kaufen. Zumal Fertiggerichte auf Dauer nicht zuträglich für die Gesundheit sind. Wer regelmäßig frische Lebensmittel verwendet, tut zugleich was für seine Gesundheit und die Umwelt.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Unverarbeitete oder nur teilverarbeitete Lebensmittel, die lange lagerfähig sind wie Mehl, Reis, Nudeln, Quinoa, Getreide, Nüsse, Saaten, Trockenfrüchte, Bohnen, Linsen, etc lose oder in Papiertüten kaufen ! (Das war früher Normalität). Das geht z.T. in Reformhäusern, in manchen Bioläden und in speziellen Verpackungsfrei-Geschäften wie </span><span class="fs11lh1-5">hier bei </span><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.eddies-mannheim.de/" target="_blank" class="imCssLink">https://www.eddies-mannheim.de/</a></b></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Ansonsten wäre ein Anfang, zumindest jeweils die größte Verpackungeinheit (oft 1 kg) kaufen. Das spart zumindest etwas Plastik im Vergleich zu mehreren kleinen Verpackungen</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Lebensmittel nicht in den beliebten Plastikdosen und -schüsseln aufbewahren, sondern in Behältern aus Glas oder Keramik. Die meisten Haushalte sind voll von dem Zeug. Bei mir war das auch so. Ich habe sukzessiv umgestellt.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Baby-/Kinderprodukte: Schnuller, Flasche, Kauringe, Spielzeug aller Art. Raus mit dem Mist bzw. erst gar nicht kaufen! Gerade die kleinen sind besonders empfindlich, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Die heute vergifteten Kinder sind die Patienten von morgen.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel: Bewusst nur Naturkosmetik bzw. Produkte kaufen, die frei von Plastik und anderen Mineralölprodukten sind. Hierzu gehören nicht nur Lippenstift &amp; co, sondern auch Zahnpasta (sollte auch frei von Fluor sein), Duschgel, Seife, Schampoo, Bodylotion, Sonnencreme, Deo, usw. Und möglichst sollte deren Verpackung auch plastikfrei sein. Am besten lose kaufen wie Lebensmittel (siehe oben) oder selber machen. Hierzu gibt es diverse Infos im Internet und man spart meist noch Geld.<br></span><span class="fs11lh1-5">Da es für die meisten schwierig sein dürfte, die Inhaltsstoff-Listen bzw. INCI-Codes zu verstehen, gibt es Apps für’s Smarthphone mit denen man in Sekunden auf einen Blick erkennen kann, ob schädliche Stoffe enthalten sind. Die bekannteste ist ToxFox vom BUND. Hier ein Link auf die Website, wo man sich die App runter laden kann. </span><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox" target="_blank" class="imCssLink">https://www.bund.net/themen/chemie/toxfox</a></b></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Heilmittel wie Cremes und Salben. Hier gilt im Prinzip das Gleiche wie bei Kosmetika. Zudem besteht die Möglichkeit, sich bestimmte Produkte für kleine Beschwerden selbst herzustellen. Infos gibt's </span><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine-workshop_herstellung-von-tinkturen-cremes-salben.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine-workshop_herstellung-von-tinkturen-cremes-salben.html', null, false)">HIER </a></b></span><span class="fs11lh1-5">(eigene Website).</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Textilien: Auf synthetische Textilien soweit es geht verzichten. Bei „normaler“ Kleidung geht es vergleichsweise einfach, z.B. in Mannheim bei </span><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.naturbekleidung-hautnah.de/" target="_blank" class="imCssLink">https://www.naturbekleidung-hautnah.de/</a></b></span><br><span class="fs11lh1-5">Bei Funktions-/Trekking-Kleidung und Ausrüstung wird’s schwierig. Aber eine Möglichkeit wäre hier <a href="https://www.vaude.com/de-DE/" target="_blank" class="imCssLink"><b>https://www.vaude.com/de-DE/</b></a></span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Kauf/Bau/Sanierung von Wohnung oder Haus. Darauf achten, dass möglichst wenig Plastik verarbeitet und stattdessen Naturmaterialien verwendet werden. Dieser Punkt wird oft außer Acht gelassen. Jeden Tag wird tonnenweise Plastik in Immobilien verbaut. Typische Beispiele sind: Isolierungen aus Schaumstoff oder Vlies, Fußboden aus PVC oder Laminat (ich frag mich noch immer, warum dieser Mist noch so im Trend liegt), Vinyltapete, Boden/Deckenleisten, Teppichboden/Auslegeware, Farben u Lacke, Möbel, etc.<br>Ein paar Alternativen wären: z.B. Boden: Kork, Holz (Parkett), Fliesen/Keramik; mineralische Wandfarbe, Papiertapeten; Leisten u. Möbel aus Holz,etc.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Generell bei zukünftigen Einkäufen bzw. Anschaffungen darauf achten, ob es plastikfreie Alternativen aus Naturmaterialen gibt oder zumindest solche, die keine erwiesenermaßen giftige Chemikalien enthalten.</span><br></li></ul></div><div> </div><div><br></div><div>Und noch ein Satz zum Schluss an alle, die sich nun überfordert fühlen:</div><div>Locker bleiben ! Die Umstellung geht natürlich nicht von heute auf morgen und alles (auf einmal) in seinem Alltag umzusetzten, ist nicht unbedingt einfach. Aber mit „kleinen“ Dingen anfangen und nach und nach immer mehr Plastik vermeiden. Hier muss jeder selbst seine Prioritäten setzen. Aber bitte nicht auf die lange Bank schieben.</div><div><br></div><div> </div><div><span class="fs11lh1-5">Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten Plastik zu vermeiden. Aber mit den genannten kann man schon jede Menge tun.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs9lh1-5">Rev: 29.12.21</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 26 Aug 2018 10:15:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die Kommunikation der Pflanzen - Wunder der Natur]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Botanik"><![CDATA[Botanik]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000010">Inzwischen ist ja durch Autoren wie Peter Wohlleben unlängst bekannt, dass Pflanzen auf verschiedene Weisen kommunizieren. Sowohl mit Artgenossen als auch mit anderen Pflanzen und Tieren oder Pilzen. <span class="fs11lh1-5">Es werden sowohl Informationen als auch Mineral- und Nährstoffe ausgestauscht. </span><span class="fs11lh1-5">Ständig kommen neue Erkenntnisse ans Licht und wir beginnen erst langsam wirklich zu verstehen, wie Pflanzen funktionieren und was sie alles können.</span><div><br></div><div>Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass Pflanzen ihre Umwelt genau wahrnehmen und bei bestimmten Einflüssen gezielt die Zusammensetzung des Nektars, Blütenduft- und Aussehen und Blühzeit verändern können, um andere Bestäuber anzulocken ?</div><div>In der faszinierenden Dokumentation <span class="fs11lh1-5"><b>"Vernetzte Pflanzenwelt"</b></span>, die ich wärmstens empfehlen kann, werden die neuesten Erkenntnisse eindruckvoll dargestellt. <span class="fs11lh1-5">Daher möchte ich hier nicht weiter groß Worte verlieren und lade zum Gucken auf </span><span class="fs11lh1-5">Youtube</span> <span class="fs11lh1-5">ein. Hier der Link:<br></span><div><span class="fs11lh1-5"><b><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tN5Jt7GTCGg" target="_blank" class="imCssLink">https://www.youtube.com/watch?v=tN5Jt7GTCGg</a></b></span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 15:30:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Wie gesund ist wirklich Babynahrung ?]]></title>
			<author><![CDATA[Markus Schrade]]></author>
			<category domain="https://www.kräuterwanderung-mannheim.de/blog/index.php?category=Ern%C3%A4hrung_u._Gesundheit"><![CDATA[Ernährung u. Gesundheit]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000011">Mir ist es schon seit Längeren ein Bedürfnis über dieses Thema zu schreiben. Aus Zeitgründen habe ich es immer wieder verschoben. Aber heute ist mir (wieder) fast der Kragen geplatzt, als ich beim Einkauf durch einen Drogeriemarkt gelaufen bin und regalweise die großen Mengen gesehen haben. Daher<span class="fs11lh1-5"> schreibe ich nun ein paar Zeilen zum Thema</span><b class="fs11lh1-5"> Baby-/Kindernahrung</b><span class="fs11lh1-5">.</span><div><span class="fs11lh1-5"><br></span><div>Wir wissen ja inzwischen, dass fast alle Fertig- bzw. Halbfertigprodukte voll von unnützen und/oder krankmachenden Stoffen (wie z.B. Zucker, Konservierungsstoffen, Glutamat, Aromen, Palmöl, etc.) und ziemlich arm an Mineral- und Vitalstoffen sind. <span class="fs11lh1-5">Und leider hat dieser Trend auch mehr oder weniger schon seit Jahren in der Babynahrung einzug gehalten. Und gerade hier ist ja noch wichtiger, dass vollwertige Nahrung angeboten wird. Aber genau das Gegenteil ist meistens der Fall. Und umso dreister finde ich, wie manche Produkte beworben werden bzw. was für ein Reklame-Mist da auf den Packungen steht. Und das zieht sich durch die Bank weg. Alle (namenhaften) Hersteller sind dabei. </span><span class="fs11lh1-5"><b>Mein Hauptkritikpunkt: der VIELE ZUCKER !</b></span><span class="fs11lh1-5"> In fast allen Produkten aller Hersteller sind Unmengen an Zucker enthalten. Egal, ob Milch, Brei oder Saft oder sonst was.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Ein </span><b><span class="fs11lh1-5">Grundproblem</span></b><span class="fs11lh1-5"> (von mehreren)</span><span class="fs11lh1-5"> ist ja Folgendes: Viele Leute sind ja nach wie vor der Meinung (aufgrund unterschiedlicher Prägungen wie Werbung), dass viel Obst gesund ist und dass dementsprechend mehr Obst noch gesünder ist. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Obstsorten und erst Recht die daraus gewonnen Produkte wie Saft, Nektar, Püree, Mus, etc. enthalten viel zu viel Zucker. Und wir in Deutschland verzehren von diesen Produkten Unmengen. Wir sind z.B. 'Weltmeister' im Fruchtsafttrinken. </span><span class="fs11lh1-5">Kein Wunder, dass jedes Jahr mehr Menschen an Krankheiten leiden, die in direktem Zusammenhang mit zu viel Zucker stehen. Typische Beispiele wären Adipositas und Diabetes Typ 2.</span></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs11lh1-5">Und nun kommen die Kinder mit ins Spiel. Weil wir ja meinen, dass so viel Obst ja so gesund ist, gehen gerade die Produkte mit 100%-Fruchtanteil weg wie warme Semmeln. Man möchte ja seinem Kind was Gutes tun. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. So bekommen Kinder schon in jungen Jahren viel zu viel Zucker (und Fette u. andere bedenkliche Stoffe in anderen Produkten) und werden schon entsprechend an den übersüßen Geschmack der Lebensmittelindustrie gewöhnt. Somit werden auf subtile und zugleich perfide Art und Weise die Kunden der Lebensmittelindustrie von morgen heran gezogen. Kein Wunder, dass in den vergangenen Jahren die Anzahl übergewichtiger/adipöser Kinder in den westlichen Industrieländern ständig gestiegen ist</span></div><div><br></div><div>Beispielhaft habe ich hier mal von 2 Produkten die Etiketten fotografiert und erläutere hier die aus meiner Sicht gravierendsten, negativen Auffälligkeiten:</div><div><br></div><div class="mb1"><img class="image-0" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Kindersaft-bild2.JPG"  title="" alt="" width="233" height="311" /><img class="image-1" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Kindersaft-bild1.JPG"  title="" alt="" width="415" height="311" /><br></div><div><b class="fs11lh1-5">1.Bananen-Früchte-Saft</b><br></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5"><b>Zucker:</b> Enthalten sind 10,8 g/100 ml ! Das ist etwas <b>mehr als in Cola</b> (10,6 g/100 ml) enthalten ist ! Entsprechend viel Fructose (ca. 50 % vom Zucker) ist enthalten. Und dabei spielt es keine Rolle, ob das von Natur aus in der Pflanze enthaltener oder zugesetzter Zucker ist.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Dieses Produkt entält <b>keine</b> Bestandteile <b>aus KbA (BIO)</b></span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Zugesetztes Vitamin C: Dieses wird in der Regel (aus Kostengründen) synthetisch hergestellt und wird noch lange nicht so gut vom Körper verwertet wie natürliches Vitamin C. (Dies gilt auch für die meisten anderen zugesetzten Vitamine.)</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Die Grundzutaten enthalten keine nennenswerten (Mengen)Vitamine oder Mineralstoffe</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Saft wird bereits für Kinder nach dem 4. Monat empfohlen ! Unglaublich.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Saft ist in Plastikflasche gefüllt.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Text auf Etikett Rückseite: „... ideal für zwischendurch.“ Dies ist die denkbar schlechteste Zwischenmahlzeit. Eine Zuckerbombe von der das Kind erst Recht Hunger bekommt.</span><br></li></ul><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div></div><div><br></div><div class="mb1"><img class="image-2" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Kindermilch-bild1.JPG"  title="" alt="" width="357" height="476" /><img class="image-3" src="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/images/Kindermilch-bild2.JPG"  title="" alt="" width="357" height="476" /><br></div><div><b>2.Kindermilch(pulver):</b></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Zucker: Unglaublich aber wahr: <b>43,3 % Zucker enthalten !!</b> Zum Vergleich: 100 ml Cola enthalten 10,6 g Zucker. Würdet ihr eurem 2-jährigem Kind Cola zu trinken geben ? Wohl echer nicht. Wobei es leider bestimmt auch Leute gibt, die das tun.</span></li><li><span class="fs11lh1-5">Dieses Produkt entält <b>keine</b> Bestandteile aus <b>KbA (BIO)</b></span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Sonnenblumenöl: Gilt von allen pflanzlichen Ölen als das ungesündeste. Ist ein billiges Massenprodukt. Hat von allen Pflanzenölen mit das schlechteste Verhältnis von Omgega-6 zu Omega-3-Fettsäuren. Nähere Infos könnt ihr bei mir direkt erfragen oder meinem <i><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine_seminar-der_richtige_umgang_pflanzliche_oele_und_fette.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/termine_seminar-der_richtige_umgang_pflanzliche_oele_und_fette.html', null, false)">Vortrag über Öle &amp; Fette</a></i> entnehmen.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Palmöl: ist ernährungsphysiologisch nicht für Babys bzw. Kleinkinder geeignet und zudem werden für den Anbau <b>täglich</b> mehrere Hektar tropischer Regenwald gerodet.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Fischöl: Eigentlich sind bestimmte Fischarten bzw. daraus gewonne Öle für die Ernährung eine gute Sache. ABER: Mittlerweile sind die meisten Fische aufgrund der Meeresveschmutzung belastet mit Quecksilber, Kupfer, Pestiziden, usw. Zudem sind die Meere überfischt und viele Arten vom Aussterben bedroht. Und Zuchtfisch ist da auch nicht besser: Massentierhaltung im Wasser. Voll von Medikamenten (Antibiotika) und voll von unnatürlicher Nahrung (Soja &amp; Co.). Zudem wird in der Regel (außer bei BIO-Haltung) das Fischfutter mit einem Pflanzenschutzmittel namens <b>Ethoxyquin</b> behandelt. <b>Das Absurde:</b> bereits 2011 wurde der Stoff von der EU (zu Recht) als Pflanzenschutzmittel verboten, da zu viele gesundheitliche Risiken von ihm ausgehen. Außnahme: Bei Futtermitteln. Hier darf das <b>giftige</b> Zeug drin sein. Und das Zeug bzw. Fisch, der mit Ethoxyquin behandeltem</span><span class="fs11lh1-5"> Futter gefüttert wurde ist nicht mal deklarationspflichtig ! Weitere Infos hierzu gibt’s überall im Netz, z.B. bei:<a href=" https://www.swr.de/landesschau-rp/gut-zu-wissen/ethoxyquin-im-speisefisch-fangfrische-chemie/-/id=233210/did=18846576/nid=233210/1qeb1q8/index.html" target="_blank" class="imCssLink"><i> https://www.swr.de/landesschau-rp/gut-zu-wissen/ethoxyquin-im-speisefisch-fangfrische-chemie/-/id=233210/did=18846576/nid=233210/1qeb1q8/index.html</i></a></span></li><li><span class="fs11lh1-5">Magermilch, Molkenerzeugnis, Milch: Haben keinen gesundheitlichen Mehrwert. Egal ob für Kind oder Erwachsene. Und erst Recht nicht, wenn diese von Kühen stammen und noch dazu völlig denaturiert sind.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Bezeichnung der Vitamine: Die meisten Vitamine werden (wie generell auf Verpackungen) nur mit ihrer Abkürzung genannt, wie z.B. E, D, B12, usw. Meiner Meinung nach gehört in Klammer noch die genaue chemische Bezeichnung hinzu. Denn, z.B. Vitamin B12 ist nicht gleich Vitamin B12 ! In diesem Fall ist es vermutlich die billige, synthetische Variante namens Cyanocobalamin. Es gibt von diversen Vitaminen mehrere Varianten bzw. Formen und nicht jede kann vom Körper gleich gut verwertet werden. Hier sehe ich den Gesetzgeber in der Pflicht.</span></li><li><span class="fs11lh1-5"><span class="fs11lh1-5">Ergänzung zum ersten Punkt: Das (hoch konzentrierte) Pulver wird natürlich mit Wasser verdünnt, wodurch sich pro empfohlener trinkfertiger Portion von 100 ml ein Zuckergehalt von 4,8 g Zucker ergibt. Dadurch ist natürlich die tatsächlich aufgenommene Menge Zucker niedriger (sofern man sich genau an die Dosieranleitung hält). Der Hersteller empfiehlt pro Tag 300 ml trinkfertiger Milch. Jedoch bekommen Kinder (meiner Erfahrung nach) meist mehr davon am Tag zu trinken; sowohl von der Pulvermenge pro Portion als auch an Gesamtmenge der Milch.</span><br></span></li></ul></div><div><br></div><div><b>Fazit: </b></div><div>Mit diesen Produkten will die Lebensmittelindustrie unter dem Deckmantel „Gesund“ schon die Kinder an den Geschmack der meisten Fertignahrungsmittel gewöhnen und somit sicher stellen, dass Ihnen die Kunden von morgen nicht ausgehen werden. Und die gesundheitlichen Beschwerden und Folgekosten sind schon vorprogrammiert. Zurecht werden deratige Produkte schon seit Jahren von Medizinern und engagierten Vereinen wie <a href="https://www.foodwatch.org/de/startseite/" target="_blank" class="imCssLink">Foodwatch</a> kritisiert. Aber bisher sieht die Politik offenbar leider keinen Handlungsbedarf.</div><div><br></div><div><b>Empfehlung:</b></div><div><ul><li><span class="fs11lh1-5">Keine Fertigprodukte kaufen/ konsumieren bzw. zumindest weitest gehend darauf verzichten ! Das es im Alltag nicht zu hundert Prozent klappt, ist klar.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Gerichte/ Nahrungsmittel immer selbst frisch zubereiten mit hohem Gemüseanteil in BIO-Qualität. So ein Baby-Brei ist ruck zuck gemacht. Literatur hierzu gibt es ausreichend.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Wenig bis gar kein(e) Obst(-produkte) verwenden. Wenn Obst / Früchte dann frisch und solche, die von Natur aus relativ wenig Zucker enthalten wie diverse Beeren-Sorten.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Babys mindestens 6 Monate, jedoch besser mind. 1 Jahr stillen. Die Muttermilch enthält alles was das Kind braucht. (Vorausgesetzt die Mutter ernährt sich entsprechend).</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Falls man doch mal zu einem Fertigprodukt greifen „muss“, dann sich genau die Etiketten durchlesen und dann von den zur Verfügung stehenden Produkten das kleinste Übel wählen.</span><br></li><li><span class="fs11lh1-5">Weitere Tipps könnt ihr bei mir erfragen. Um den Rahmen des Blogs nicht zu sprengen, belasse ich es hierbei. Für eine umfassende Beratung bitte ich um <i><a href="https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/kontakt-impressum.html" class="imCssLink" onclick="return x5engine.utils.location('https://www.xn--kruterwanderung-mannheim-rbc.de/kontakt-impressum.html', null, false)">Terminvereinbarung</a></i>.</span><br></li></ul><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div></div><div><span class="fs11lh1-5"><br></span></div><div><span class="fs9lh1-5">Rev. 29.12.21</span></div></div></div>]]></description>
			<pubDate>Sat, 30 Dec 2017 18:55:00 GMT</pubDate>
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